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Medizinisches Zentrum in Courgevaux muss seine Türen Ende Jahr schliessen

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Wegen des Ärztemangels stellt in Courgevaux das medizinische Zentrum seinen Betrieb ein. Laut der letzten dort praktizierenden Ärztin sind 900 Patientinnen und Patienten von dieser Entscheidung betroffen.

Seit einem Jahr praktiziert die Ärztin Marie-Eve Müller alleine im medizinischen Zentrum in Courgevaux. «Trotz unserer Nachforschungen haben sich keine anderen Ärzte oder Gesundheitsfachkräfte gemeldet, die sich an der Tätigkeit von Dr. Müller beteiligen wollen», schreiben die Ärztin sowie ihr Arbeitgeber Moncor Medical Management in einem Brief an die Patientinnen und Patienten des Zentrums. Dieser Brief liegt den FN vor. Die Konsequenz der erfolglos gebliebenen Bemühungen: «Das medizinische Zentrum Gurwolf wird am 31.12.2022 geschlossen.»

Danach wird die Ärztin Marie-Eve Müller nach Freiburg wechseln in eine Praxis am Bahnhofplatz. Dort werde sie ihre bisherigen Patienten gerne weiter betreuen, sagt sie auf Anfrage. Freiburg habe den Vorteil, dass sie sich dort stärker mit anderen Fachkolleginnen und Fachkollegen austauschen könne. «Für die Patientinnen und Patienten haben wir versucht, einen gut erreichbaren Ort zu finden.» Der Bahnhof sei in direkter Nähe, und es gebe auch einen grossen Parkplatz.

Gemeinde führt Gespräche

Vom Ende der Aktivitäten in Courgevaux seien rund 900 Patientinnen und Patienten betroffen. Diese hätten sich enttäuscht, hilflos und besorgt gezeigt. Sie würden befürchten, dass es in Zukunft in der Region gar keine Ärzte mehr geben wird. Der «sehr starke Ärztemangel in der Region Freiburg» wird auch im Brief des medizinischen Zentrums erwähnt.

«Die Politik muss sich für Lösungen einsetzen», fordert Eddy Werndli, Gemeindepräsident von Courgevaux. Denn die Gemeinde habe alles getan, was auf ihrer Seite möglich gewesen sei. «Wir bauten das Gebäude nach dem Kauf so um, dass es für drei bis vier Ärzte Platz bietet und den Normen des Gesundheitswesens entspricht.» Doch es mangle an Ärztinnen und Ärzten – nicht nur in Freiburg, sondern schweizweit. Mehr Personen zum Medizinstudium zuzulassen, würde ihm zufolge den Mangel entschärfen.

«Für das medizinische Zentrum in unserer Gemeinde versuchen wir seit zwei Monaten, eine Anschlusslösung zu finden, aber es ist sehr schwer», sagt er. Der Gemeinderat führe mit möglichen Partnern aus dem Gesundheitsbereich Gespräche. Genaueres könne er dazu derzeit nicht sagen. «Idealerweise werden wieder Ärztinnen oder Ärzte im medizinischen Zentrum tätig sein. Wenn das nicht klappt, müssen wir eine andere Lösung finden.»

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