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Megaaufwand für einen Megaevent

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Ob mit Talent und Ehrgeiz oder weniger, jeder ­Papa, der in seiner frühsten Jugend einen Fussball gekickt hat, erinnert sich an das Mémorial Sekulic. D a s Turnier, das es auf keinen Fall zu verpassen galt. Das Turnier, bei dem die Knirpse vom Lande in die Stadt kamen und ehrfürchtig die Fussballplätze auf dem Guintzet oder bei der Motta entdeckten, wo das Sekulic zu seinen Anfangszeiten 1961 beheimatet war. Auch heute noch ist das Mémorial Sekulic für die kleinen Fussballer des Kantons das Turnier, das es auf keinen Fall zu verpassen gilt. Wenn aber die Papas ihre Sprösslinge an einem der nächsten beiden Wochenenden aufs Guintzet begleiten, werden sie feststellen, dass sich vieles verändert hat.

Event der Superlative

Das überschaubare Turnier von einst hat sich zum grössten Fussballturnier der Westschweiz entwickelt – mit allen Vor- und Nachteilen. «Als der Anlass 1994 letztmals auf dem Guintzet stattfand, waren 120 Teams dabei. Heute sind es 499 Mannschaften», sagt Patrick Zingg, OK-Präsident des Mémorial Sekulic. Seit zwei Jahren sind er und sein elfköpfiges Team dabei, das Turnier im Namen des FC  Richemond – er feiert heuer sein 100-jähriges Bestehen – zu organisieren. «In den letzten zwei Wochen waren wir jeden Abend im Einsatz, um noch etwas zu erledigen oder kurzfristig etwas zu organisieren, an das wir nicht gedacht hatten», sagt Zingg mit einem Schmunzeln.

Mit den rund 4500 Kindern in den Kategorien  D, E und F und den 10 000 Erwachsenen, die auf dem Guintzet erwartet werden, und mit einem Budget von einer halben Million Franken gleicht das Mémorial Sekulic einem riesigen Schiff, das vom OK mit viel Umsicht unfallfrei in den Hafen gelenkt werden muss. «Rund 700 Personen helfen uns an den drei Turniertagen dabei», sagt Zingg. Die Rekrutierung der Helferinnen und Helfer sei eine grosse Herausforderung gewesen. «Die Identifikation der Leute mit ihrem Verein ist bei einem Stadtclub geringer als auf dem Land. Entsprechend war es schwierig, Leute zum Mithelfen zu bewegen.»

Logistische Herausforderungen

Dass das Turnierareal nicht irgendwo an einem Dorfrand liegt, sondern in der Stadt Freiburg, stellt die Organisatoren vor einige logistische Herausforderungen. Zwar sind auf dem Guintzet genügend Fussballplätze vorhanden, um die 18 Felder, die für das Sekulic-Turnier benötigt werden, einzuzeichnen. Allerdings gibt es dort keine Turnhalle oder sonst eine Halle, in der die Leute verpflegt werden können. «Wir mussten viel zusätzliche Infrastruktur aufstellen. Unter anderem haben wir auf dem Rugbyfeld eine Kantine für 800 Leute errichtet», erklärt Zingg. Nebst einer zweiten, kleineren Festhalle wurden auf dem Areal auch einige andere Zelte aufgebaut sowie eine «Camping-Zone», wo sich die Familien selber verpflegen können. «Hätten uns nicht jeden Tag zwanzig in der Gemeinde untergebrachte Asylbewerber beim Aufbau geholfen, hätten wir ein Problem gehabt.»

Während den drei Turniertagen werden rund 3000 Kinder das Mittagessen vor Ort einnehmen. Damit alles reibungslos läuft, wird den einzelnen Mannschaften neben den Matchzeiten auch eine Essenszeit zugeteilt. «Jedes Kind hat eine halbe Stunde Zeit fürs Essen, und jeder Mannschaft wird schon im Voraus ein Platz in der Kantine zugeteilt», sagt OK-Präsident Zingg. «Alles ist bis ins Detail geplant, fast so wie im Militär. Doch daran haben sich die Freiburger Clubverantwortlichen mittlerweile gewöhnt.»

2500 Fahrzeuge pro Tag

Die grösste Herausforderung, die das Organisationskomitee indes zu bewältigen hatte, war das Parkplatzproblem. Auf dem Guintzet-Areal hat es bei weitem nicht genügend Parkplatzmöglichkeiten, um die rund 2500 Fahrzeuge, die pro Turniertag erwartet werden, abzustellen. «Das Guintzet ist für jeglichen Verkehr gesperrt», stellt Patrick Zingg klar. «Es gibt auch keine Möglichkeit, die Kinder abzuladen. Die Autos müssen auf den Parkplätzen in der Industriezone Moncor in Villars-sur-Glâne oder in Givisiez abgestellt werden. Die Plätze werden gratis zur Verfügung gestellt.» Jeder der 499 Mannschaften, die am Sekulic teilnehmen, ist auf einem der Parkareale eine bestimmte Anzahl Plätze zugewiesen; Gratisbusse der TPF werden die Leute zu den Fussballplätzen transportieren. «Die ganze Organisation für das Mémorial Sekulic ist so riesig, ich darf gar nicht daran denken, was alles schiefgehen kann», harrt Zingg der Dinge, die da in den nächsten Tagen kommen. «Es ist zwar ein gutes Zeichen, wenn so viele Teams kommen. Es zeigt, dass das Sekulic sehr populär ist. Andererseits hat das Turnier inzwischen ein Ausmass angenommen, das kaum mehr zu bewältigen ist. Ich fände es besser, wenn man entweder weniger Teams zulassen oder das Turnier aufteilen würde.»

Letzteres wurde in den 2000er-Jahren, als das Sekulic besonders gewachsen ist, ausgiebig diskutiert. «Die Vereine hatten sich damals aber klar für ein grosses Fest und gegen die Aufsplittung in mehrere kleine Feste ausgesprochen», erklärt Benoît Spicher, Präsident des Freiburger Fussballverbands FFV. «Klar, für die Kinder ist das Sekulic ein toller Saisonabschluss. Sie freuen sich, vor grosser Kulisse zu zeigen, was sie alles können», entgegnet Zingg. «Unter diesen Bedingungen werde ich mich aber hüten, nochmals das OK-Präsidium für ein Mémorial Sekulic zu übernehmen.»

«Ich werde mich hüten, nochmals das OK-Präsidium für ein Sekulic zu übernehmen.»

Patrick Zingg

OK-Präsident Mémorial Sekulic

Mémorial Sekulic 2018

Das Programm

Samstag, 23. Juni

Turnier Junioren E: Gruppenspiele ab 8 Uhr. – Finalspiele zwischen 15.30 und 18.30 Uhr.

Sonntag, 24. Juni

Turnier Junioren F: Gruppenspiele 9 bis 16.15 Uhr. – Keine Finalspiele.

Samstag, 30. Juni

Turnier Junioren D: Gruppenspiele ab 8 Uhr. – Finalspiele zwischen 15.30 und 17.30 Uhr.

 

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