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Mehr als nur eine Gemeindepartnerschaft

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Man begrüsst sich freundschaftlich, fragt, wie es der Familie geht, isst und trinkt zusammen. Den ganzen Abend tauschen sich Wünnewiler und ihre ungarischen Freunde aus der Gemeinde Tápiógyörgye aus. Am Freitagabend fand in Wünnewil die offizielle Feier zum 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft der beiden Gemeinden statt. Es ist bereits die zweite Jubiläumsfeier, denn die erste fand im Frühling in Ungarn statt. Die Feier ähnelte zeitweise eher einem grossen Familienfest als einem offiziellen Festakt.

Peter Schneuwly ist langjähriges Mitglied im Verein «Mit Tápiógyörgye», der den Gemeindekontakt seitens Wünnewil-Flamatt pflegt. Laut Schneuwly ist die Stimmung zwischen den beiden Ortschaften darum so gut, weil der Kontakt zu den Bewohnern von Tápiógyörgye bis heute Bestand habe: «Es haben sich wunderbare Freundschaften entwickelt, und man besucht sich immer noch regelmässig.»

Gegenseitiger Nutzen

Tápiógyörgyes Bürgermeister István Varró zeigte sich sehr emotional und bedankte sich für die zahlreichen Spenden, die über die Jahre von Wünnewil und Flamatt nach Ungarn gelangt sind – darunter zum Beispiel Schulbänke oder Betten für das Altersheim. Laut der Präsidentin des Vereins «Mit Tápiógyörgye», Marianne Kormann, konnten aber auch Wünnewiler und Flamatter von der Partnerschaft profitieren – zum Beispiel von der ungarischen Gelassenheit. «Wenn sie etwas organisieren, dann improvisieren sie oft und schliesslich klappt es – fast immer.»

Offen für Fremdes

Louis Kalmar aus Wünne- wil – ebenfalls Mitglied im Verein – ist der Meinung, dass die Partnerschaft noch weitere Vorteile hat: «Wünnewil ist Fremdem grundsätzlich aufgeschlossen und offen eingestellt. Dazu hat die Partnerschaft sicher beigetragen.» Derselben Ansicht ist auch Staatsratspräsident Erwin Jutzet. «Der Austausch ist ei- ne gegenseitige Bereicherung und hat zur Offenheit der Gemeinde beigetragen.»

Das habe beispielsweise die positive Reaktion auf die provisorische Asylunterkunft in Wünnewil gezeigt, so Jutzet weiter. «Daran muss sich der ganze Kanton ein Beispiel nehmen», sagte er und stellte in Bezug auf die Ungarn-Flüchtlinge von 1956 die Frage: «Wer sind die Ungarn von heute, für die eine solche Zusammenarbeit Zuversicht und hilfreichen Rückenwind bedeuten könnte?»

«Es entwickelten sich wunderbare Freundschaften.»

Peter Schneuwly

Mitglied im Verein «Mit Tápiógyörgye»

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