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Mehr Anerkennung gefragt

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Diplomierte Betagtenbetreuer trafen sich

Die diplomierten Betagtenbetreuer/-
innen setzen sich seit geraumer Zeit dafür ein, dass ihr Beruf sowohl bei der kantonalen Gesundheitsdirektion als auch in den Alters- und Pflegeheimen mehr Anerkennung findet.

Der Beruf der Betagtenbetreuerin/des Betagtenbetreuers ist in der Schweiz noch sehr jung. Erst ab 1985 entstanden die ersten Ausbildungsstätten. Inzwischen wird die Ausbildung durch die Konferenz der kantonalen Sozialdirektoren (SODK) anerkannt. Wer die zweijährige berufsbegleitende Ausbildung erfolgreich abschliesst, erhält den Fähigkeitsausweis SODK. Nach einem Jahr Berufspraxis besteht die Möglichkeit, mit dem dritten Ausbildungsjahr das Diplom des SODK zu erlangen.

Was nützt der Fähigkeitsausweis?

Betagtenbetreuung verstehe sich als eigenständiger sozialer Beruf, der sich durchaus mit verschiedenen anderen Berufen im Gesundheitswesen vergleichen lasse, sagte Anita Duss. Es scheint nun, dass eben gerade in dieser Beziehung den noch relativ wenigen diplomierten Betagtenbetreuer/innen der Schuh drückt. Ihr Beruf findet allgemein zuwenig Anerkennung. Was nütze es, wenn die Fähigkeitsausweise wohl von der Gesundheitsdirektorin bzw. vom Gesundheitsdirektor des jeweiligen Kantons ausgestellt werden, diese gleiche Institution sie aber nicht anerkenne, fragten sich die Anwesenden.

Die meisten ausgebildeten Betagtenbetreuer/innen des Kantons Bern sind bereits seit längerem im «Verband Bernischer Alterseinrichtungen» (VBA) organisiert. Die ausgebildeten Betagtenbetreuer/innen der übrigen Schweiz sind nun im Begriff, sich dem Verband christlicher Institutionen (VCI) anzuschliessen. Dazu werden vorerst in der ganzen Schweiz sechs Regionalgruppen gebildet (St. Gallen/Ostschweiz – Zürich – Innerschweiz – Glarus/Graubünden – Wallis – Freiburg). Zum nächsten Regionaltreffen sollen alle diplomierten Betagtenbetreuer/innen eingeladen werden. Dieses findet am 12. Oktober 2000 um 19.30 Uhr wieder im Alters- und Pflegeheim Sonnmatt, Schmitten, statt.

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