Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Mehr denn je offen für alle: Das Sense-Bike in Alterswil wird 30

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Sense-Bike findet am Sonntag zum 30. Mal statt. Die FN blicken mit OK-Mitglied Thomas Rindlisbacher zurück auf die ersten drei Jahrzehnte des Wettkampfs, der von seinem Mix aus Leistungssportlern und Plauschwettkämpfern lebt.

Was Thomas Rindlisbacher aus den letzten 30 Jahren besonders gut in Erinnerung geblieben ist? «Die Argentinier, die viel zu stark waren und alles abgeräumt haben», sagt er und lacht. Rindlisbacher ist zusammen mit Michel Brügger Co-Präsident des OK, das in Alterswil jedes Jahr das Sense-Bike organisiert. Er ist seit der ersten Stunde dabei, zunächst als Fahrer, dann als Helfer, mittlerweile als Mitorganisator.

«Das war 2007», erzählt er die Geschichte weiter, «die argentinische Männer-Nationalmannschaft war für ein Trainingslager in der Region, hat gesehen, dass ein Bike-Rennen stattfindet und gefragt, ob ihre Fahrer mitmachen dürfen.» Die Organisatoren sagten sofort zu. «Es war cool, sie hier zu haben und ihnen zuzuschauen – aber für die ambitionierten Biker aus der Region war es wohl weniger toll, sondern eher deprimierend. Denn die Argentinier dominierten komplett.»

Die Argentinier um Dario Gasco (links) und Luciano Caraccioli (rechts) fuhren 2007 allen davon.

Archivbild Aldo Ellena

Im Zuge des Bikebooms entstanden

Die Anekdote um den klaren argentinischen Dreifachsieg, der damals am Ende herausschaute, ist eine von vielen Geschichten, die am Sonntag am Streckenrand oder beim Schwatz unter den Fahrerinnen und Fahrern wieder hochleben werden. Dann nämlich findet die 30. Ausgabe des Traditionsrennens statt.

«Die Idee für die Veranstaltung entstand im Zug des Bikebooms der 90er-Jahre», sagt Rindlisbacher. Am Ursprung stand der Vorstand des Skiclubs Alterswil, der im Sommer die Skier gerne mal gegen das Bike austauschte.

Mittlerweile hat sich das Sense-Bike ganz klar zu den wichtigsten Veranstaltungen des Sportvereins Alterswil entwickelt, der jüngst aus dem Zusammenschluss zwischen Skiclub und Turnverein hervorging. Dass es zu den wichtigsten Einnahmequellen des Vereins gehöre, sei aber nicht die Hauptquelle der Motivation, den Organisationsaufwand Jahr für Jahr auf sich zu nehmen, sagt Rindlisbacher. «Die Hauptmotivation ist das funktionierende OK. Wir verstehen uns wirklich gut, alles läuft rund. Hinzu kommt die treue Unterstützung der rund 80 Helferinnen und Helfer sowie der Sponsoren. So lässt es sich angenehm arbeiten.»

Erstmals eine Handbike-Kategorie

Und natürlich hilft auch die Liebe zum Bike-Sport. Längst ist aus dem Verein heraus eine Gruppe entstanden, die sich jeden Mittwochabend auf dem Dorfplatz trifft, um gemeinsam zu biken. «Mit dem Rennen bieten wir den Bikerinnen und Bikern aus der Region etwas Zusätzliches. Wenn wir sehen, dass das geschätzt wird, freut uns das natürlich. Etwa wenn wir die strahlenden Kinderaugen in der Kategorie der Jüngsten sehen.»

Kinderrennen im Jahr 2003.

Archivbild Charles Ellena

Den Organisatoren sei immer wichtig gewesen, dass es ein Rennen für alle ist. «In den besten Jahren hatten wir 60 bis 70 Personen in der Plauschkategorie. Die gehören genauso zum Sense-Bike wie die Leistungsfahrer.» Zum 30. Geburtstag öffnet sich die Veranstaltung noch einmal zusätzlich – erstmals wird am Sonntag auch die Kategorie Handbike angeboten. «Inklusion ist ein grosses und wichtiges Thema. Wir werden die Kategorie deshalb auch in Zukunft anbieten.»

Bewusst klein geblieben

Zu den Traditionen des Rennens gehört übrigens auch gutes Wetter, wie Thomas Rindlisbacher lachend erzählt. Tatsächlich sieht die Prognose für Sonntag wieder gut aus. Einer erfolgreichen Jubiläumsausgabe steht also nichts im Weg. «Wir hoffen auf mindestens 500 Fahrerinnen und Fahrer.»

Der Start findet beim Fussballplatz statt, die ersten Rennen beginnen um 9.30 Uhr, der Startschuss zu den Hauptkategorien der Frauen und Männer fällt um 14 Uhr. Dass das Sense-Bike zwar offen für alle ist, in den Spitzenkategorien allerdings hervorragender Bike-Sport geboten wird, zeigt die Tatsache, dass es zur Westschweizer Rennserie «West Bike Cup» zählt. «Das Niveau ist hoch. Gleichzeitig sind wir bewusst klein geblieben. Es gab Zeiten, da wurde darüber diskutiert, den Event noch grösser aufzuziehen und die Schweizer Elite anzulocken», sagt Rindlisbacher. «Zum Glück haben wir das nicht gemacht. So hält sich auch der Aufwand im Rahmen. Das ist einer der Gründe, warum wir es bis zur 30. Ausgabe geschafft haben – und noch viele weitere Ausgaben organisieren wollen.»

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Meistgelesen

Mehr zum Thema