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Mehr Geld von der Agglo fürs Bad Bonn

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Autor: pascal jäggi

Freiburg «Das Bad Bonn hat für unsere Kulturförderung Priorität», sagt Markus Baumer, Kulturdelegierter der Agglo auf Anfrage. Tatsächlich habe die Kulturkommission am 17. April entschieden, fürs Jahr 2010 50 000 Franken zu überweisen. «Leider haben wir den Entscheid den Betreibern bisher noch nicht mitgeteilt, da hat die Kommunikation nicht geklappt», bedauert Baumer. Der Entscheid ist also keine direkte Folge des Briefs der Betreiber des Bad Bonn.

Bisher war der Beitrag bedeutend kleiner, da Düdingen nicht Mitglied von Coriolis war. Mit dem Beitritt zur Agglo habe sich das geändert, erklärt Baumer. «Uns ist klar, dass Institutionen wie das Fri-Son, Nouveau Monde oder die Spirale deutlich mehr Geld erhalten, aber diese sind bereits seit sieben Jahren Vollmitglied im Verband.» In welche Richtung sich der Beitrag der Agglo Freiburg ans Bad Bonn in Zukunft bewegen wird, kann Baumer noch nicht sagen. Eines sei aber klar: «Mit einer Bevorteilung der Lokale im französischsprachigen Gebiet hat die Verteilung nichts zu tun.»

Patrick Boschung, Finanzchef des Bad Bonn, freut sich über den deutlich erhöhten Beitrag: «Es ist schön, dass es Leute gibt, die sich für uns einsetzen. Für uns sind diese 50 000 Franken sicher ein Schritt in die richtige Richtung.»

Ohne Patent kein Verkauf

Keine Bewegung kommt hingegen in die Rauchverbotsfrage. «Für die kulturellen Anlässe verfügt das Bad Bonn über ein Patent H, das den Verkauf von Getränken und Speisen erlaubt. Für die anderen Abende existiert kein Patent. Folglich darf nichts verkauft werden», erklärt Alain Maeder, Chef der Gewerbepolizei. Das Lokal sei dennoch wie eine Beiz geführt, da sei auch das Rauchen nicht erlaubt.

Staatsrat Erwin Jutzet doppelt nach: «Die Betreiber haben freiwillig auf das Wirtepatent verzichtet. Den Betrieb gleich weiterführen und behaupten, man sei jetzt ein privater Verein, das ist doch reine Schlaumeierei.»

Jutzet bedauert, dass es zum Prozess vor dem Verwaltungsgericht kommen wird: «Ich habe nichts gegen das Bad Bonn. Aber wir können für keine Beiz eine Ausnahme machen. Sonst könnte ja jeder kommen.» Eine offizielle Fürsprache für mehr kulturelle Fördergelder wird es vom Staatsrat nicht geben, doch Erwin Jutzet sagt, dass er persönlich die kulturelle Arbeit der letzten Jahre im Bad Bonn sehr geschätzt hat.

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