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Mehr Kandidierende für weniger Sitze

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Sieben Sensler Gruppierungen stellen Grossratskandidaten

Autor: Von ANTON JUNGO

Noch anlässlich der Nominierungsversammlungen hatten die Parteien darüber gejammert, wie schwierig die Kandidatensuche sei. Wie sich jetzt zeigt, ist es in der Zwischenzeit jeder der grösseren politischen Gruppierungen gelungen, eine volle Liste zusammenzustellen. CVP, SP, FDP, CSP und SVP treten je mit 17 Kandidaten an. Die Freie Liste Sense (FLS) stellt neun und die erstmals im Sensebezirk antretende EDU (Eidgenössische Demokratische Union) zwei Kandidaten. Die Zahl der kandidierenden Frauen hat sich gegenüber 2001 (22) zwar um fünf erhöht; doch es kandidieren auch mehr Männer. Dies bedeutet, dass der Frauenanteil wie vor fünf Jahren bei 28 Prozent liegt.Der Sensebezirk stellte bisher im Kantonsparlament 21 der 130 Mitglieder. Bei den letzten Wahlen hatte die CVP sieben, die CSP sechs, die SP drei, FDP und SVP je zwei und die Freie Liste einen Sitz erreicht. Im Verlauf der Legislaturperiode war Rudolf Vonlanthen, Giffers, von der CSP zur FDP und Yvan Aeby, Tentlingen, von der CVP zur SVP übergelaufen. Nicolas Bürgisser, Giffers, verliess die CSP, ohne sich für eine andere politische Gruppierung zu entscheiden.

Ungewisser Wahlausgang

Mit der Reduktion der Mitgliederzahl auf 110 stehen dem Sensebezirk noch 17 Sitze zu. Von den 21 Bisherigen treten 17 nochmals an; unter ihnen auch Rudolf Vonlanthen und Yvan Aeby. Unter den 96 Kandidierenden sind ebenfalls zwei ehemalige Parlamentarier: Antje Burri-Escher, Tentlingen (CSP), sowie Moritz Boschung, Düdingen (CVP).Nicht mehr zur Wahl stellen sich Nicolas Bürgisser, Giffers, und Veronika Brülhart, St. Silvester (beide CSP), Oskar Lötscher, Schwarzsee (CVP), sowie Maria-Grazia Conti, Schmitten (SP).Neben der Frage, auf wessen Kosten die Verkleinerung der Sitzzahl geht, darf man auch gespannt sein, ob sich der Parteiwechsel der beiden erwähnten Grossräte ausbezahlt.

50 Jahre Unterschied

Zwischen dem ältesten Kandidaten, Anton Brülhart (1938, CVP, Düdingen), und den beiden jüngsten Kandidierenden, Cathrine Folly (1988, FLS, Alterswil) sowie Luis Carlos Binggeli (1988, FLS, Überstorf), besteht ein Altersunterschied von 50 Jahren. Die Jahrgänge 1951 bis 1960 (29 Kandidierende) und 1961 bis 1970 (31 Kandidierende) sind am stärksten vertreten. Von den neun Kandidierenden der FLS sind sechs unter 25-jährig.Etwas mehr als die Hälfte der Kandidierenden (51) stammt aus Gemeinden des Sense-Unterlandes; es folgen das Oberland mit 23 und das Mittelland mit 22.Mit Christine Buillard, Überstorf, und Rudolf Vonlanthen, Giffers, kandidieren zwei amtierende und mit Norbert Würms, St. Ursen, Daniel Brunner, Wünnewil-Flamatt, sowie Hans-Rudolf Beyeler, Oberschrot, drei ehemalige Ammänner. Auch vier Parteipräsidenten stellen sich zur Wahl: Bruno Boschung, CVP, Martin Tschopp, SP, Benjamin F. Brägger, FDP, und Erich Bapst, CSP.

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