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Mehr Lehrabschlüsse und eine höhere Erfolgsquote

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An den Schlussfeiern anlässlich des Abschlusses der Lehrabschlussprüfungen 2010 wurden am Freitag über 2300 Ausweise ausgehändigt. Über alle Kategorien gerechnet wurde eine Erfolgsquote von 90,4 Prozent erreicht – das beste je im Kanton erreichte Resultat.

Autor: walter buchs

«Diese Schlussfeier, die wir bewusst in einem festlichen Rahmen gestaltet haben, ist ganz Ihnen gewidmet.» Dies hat Fritz Winkelmann, Dienstchef des Amts für Berufsbildung, am Freitag den Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern zugerufen. In Begleitung von Angehörigen, Freunden und Vertreterinnen und Vertretern ihres Lehrbetriebes kamen diese zu den vier Feiern, die unterteilt nach Berufen und auf den ganzen Tag verteilt in der Festhalte St. Leonhard in Freiburg stattfanden.

Lebenslanges Lernen

Der Dienstchef legte den jungen Berufsleuten ans Herz, ihre erworbenen Kenntnisse laufend zu ergänzen und anzupassen. Nur so könne man den sich ändernden Anforderungen im Berufsleben gewachsen sein. «Je besser man gebildet ist, desto mehr ist man auch motiviert, sich weiterzubilden», stellte Winkelmann fest und ergänzte: «Alle mit der Ausbildung der Lehrlinge und Lehrtöchter beschäftigten Partner können mit Stolz auf eine erfolgreiche Prüfungssession zurückblicken.»

Die Hauptkategorie der Abschlüsse sind die eidgenössischen Fähigkeitsausweise nach einer drei- resp. vierjährigen Lehre. Deren Zahl hat gegenüber dem Vorjahr um 19 auf 1828 zugenommen (siehe Kasten). «Langsam aber sicher etabliert sich auch die zwei-jährige Grundausbildung», hob der Dienstchef des Amts für Berufsbildung hervor. Mit 111 erfolgreichen Abschlüssen konnten am Freitag 45 Absolventen mehr als 2009 ihr eidgenössisches Berufsattest in Empfang nehmen.

Weniger Misserfolge

Mit Genugtuung gab Winkelmann den rund 6000 Personen, die die vier Anlässen besuchten, bekannt, dass in den zwei-, drei- und vierjährigen Lehren 6,2 Prozent weniger Misserfolge als 2009 zu verzeichnen sind. Dazu ergänzte er, dass die Multimediagestalter, welche im vergangenen Jahr in die Lehrwerkstätte integriert wurden, eine Erfolgsquote von 89 Prozent gegenüber bloss 70 Prozent im letzten Jahr erreicht haben.

Wie der Medienmitteilung des Berufsbildungsamts zu entnehmen ist, hat zum ersten Mal eine zweisprachige kaufmännische Berufsmaturaklasse (deutsch-französisch) abgeschlossen. Dieser zweijährige berufsbegleitende Bildungsgang werde schweizweit exklusiv im Kanton Freiburg angeboten.

Sprungbrett ins Berufsleben

Nach grossen Anstrengungen den Lehrabschluss erfolgreich bestanden zu haben, verdiene grosse Anerkennung, hob Staatsratspräsident Beat Vonlanthen hervor, der sich an allen vier Feiern an die Anwesenden wandte. Er bedankte sich bei den Verantwortlichen der Betriebe und Berufsschulen sowie bei den Eltern.

«Eine Maturaquote von 70 Prozent zu verlangen, ist absurd», unterstrich der Volkswirtschaftsdirektor. Es sei völlig unbestritten, dass die gute Berufsbildung, die auf dem Dual-System aufbaut, einen wesentlichen Faktor für die Entwicklung des Kantons und den jetzt einsetzenden Wirtschaftsaufschwung darstellt.

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