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Mehr Licht für eine dauerhafte Blaue Halle

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Die Blue Factory ist voll. An einem erstmals durchgeführten Medienfrühstück haben Maurice Pasquier, Verwaltungsratspräsident, und Philippe Jemmely, neuer Direktor der Bluefactory Fribourg-Freiburg AG (siehe Kasten), gestern über den aktuellen Entwicklungsstand des Projekts orientiert.

40 Start-ups und kleinere und mittlere Unternehmen mit insgesamt 200 Mitarbeitern hätten sich bis heute in den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten niedergelassen. «Es gibt im Moment keine Räume mehr zu mieten», so Maurice Pasquier.

Ein grosser Teil der Mieter ist in der neu eingerichteten Blauen Halle einquartiert, welche im Dezember offiziell eingeweiht wurde. Im Modulbau errichtet, sollte die Blaue Halle möglichst schnell Räumlichkeiten anbieten, war aber nur für eine Übergangszeit von 15 bis 20 Jahren vorgesehen. Nun hat sich der Verwaltungsrat umentschieden: «Die Blaue Halle bleibt», so Pasquier.

Eine Million zusätzlich

Mit diesem Entscheid soll gemäss Pasquier auch eine Kinderkrankheit ausgemerzt werden: Es ist in den Büros zu dunkel. Wie Pasquier ausführte, sollen an der Polycarbon-Fassade der Blauen Halle nun zusätzliche Lichtöffnungen angebracht werden. Man habe festgestellt, dass wegen der Solarzellen auf dem Dach zu wenig Oberlicht ins Innere dringt. «Einige Mieter und die Behörden haben uns darauf aufmerksam gemacht», so Pasquier. Der Lichteinfall bewege sich in einem Grenzbereich, aber mit dem Entscheid zur Dauerhaftigkeit wolle man nun eine Million Franken investieren, um das Problem zu beheben. «So verdoppelt sich auch die Abschreibungszeit der insgesamt investierten 14 Millionen Franken», sagte der Verwaltungsratspräsident.

Pasquier präsentierte den Medien einen aktualisierten Zeit- und Investitionsplan der Blue Factory. Als Nächstes wird das Innere der Halle 1 im Eingangsbereich des Geländes für etwa 2 Millionen Franken fertig renoviert. Begonnen hat die Planung zum Umbau der Grauen Halle, die bis Ende 2018 für 11 Millionen Franken betriebsbereit sein soll. Die grössten Vorhaben sind die Neubauten eines Gebäudes B und des Gebäudes Smart Living Lab auf dem grossen Platz rund um das Silo und den Kamin. Sie sollen je rund 20 Millionen Franken kosten und bis 2020 stehen. Gemäss Maurice Pasquier werden dann 15 000 Quadratmeter Mietfläche zur Verfügung stehen und die Mieteinnahmen bis 2023 den Betrieb decken.

Bis dann braucht die Bluefactory AG eine Übergangsfinanzierung. Für die dringendsten Bedürfnisse wie die Fortführung der Planung und die Löhne des Personals musste das Unternehmen einen Überbrückungskredit bei einer Bank aufnehmen. Den Bedarf bis 2023 sollen nun die beiden Aktionäre, der Kanton und die Stadt Freiburg, mit je einem Darlehen von 5 Millionen Franken decken. Ein Dekret dafür sei ausgearbeitet und werde wohl vor oder nach den Sommerferien den beiden Parlamenten unterbreitet, so Pasquier.

Wie er weiter ausführte, stehen dieses Jahr vier Wechsel im Verwaltungsrat an. Pierre-Alain Clément, Chantal Robin, André Schneider und Beat Vonlanthen werden aufgrund von Änderungen in ihren Ämtern aus dem Verwaltungsrat ausscheiden. Pasquier hofft, dass die neuen Verwaltungsräte noch dieses Jahr bestimmt werden können.

 

Planung: Vom Park zum Quartier

D ie Blue Factory in Freiburg geniesst einen grossen Standortvorteil. Nur ungefähr 600 Meter vom Bahnhof entfernt, befindet sich das Gebäude mit seinen über 70 000 Quadratmetern möglicher Nutzfläche mitten im Zentrum der Stadt Freiburg. Der Verwaltungsrat der Bluefactory AG hat seine Pläne nun auf Anraten des strategischen Beirats dem guten Standort angepasst: Statt wie bisher als Innovationspark soll die Blue Factory in Zukunft als Innovationsquartier konzipiert werden. «Die Blue Factory ist kein wissenschaftlicher Park, sondern ein Quartier der Stadt Freiburg», betonte Philippe Jemmely, neuer Direktor der AG. Auch die Bevölkerung soll von der neuen Gestaltung als offene Anlage profitieren können, wie Verwaltungsratspräsident Maurice Pasquier erklärte. Das soll durch kulturelle Angebote, Restaurants oder Animationen geschehen. mes

Personal: Der neue Direktor hat sein Amt angetreten

A m Montag hat Philippe Jemmely sein Amt als Direktor der Bluefactory AG in Angriff genommen, gestern trat er vor die Medien. Der kantonale Nutzungsplan, die Einrichtungspläne und die Kommunikation seien erste Prioritäten, erklärte er. «Wir sind sicher, dass wir dieses Mal keine Casting-Fehler gemacht haben», sagte Präsident Maurice Pasquier. Die Personalwechsel hätten für das Projekt Verzögerungen zur Folge gehabt, sagte er. uh

 

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