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Mehr Platz für die Verwaltung

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«Die Gemeindeverwaltung platzt aus allen Nähten», sagte Othmar Neuhaus, Gemeindepräsident von Giffers, an der Gemeindeversammlung vom Freitagabend im Gasthof zum Roten Kreuz. «Wir haben keine Ablageflächen mehr, und wenn wir eine zusätzliche Person anstellen wollten, so hätten wir keinen Arbeitsplatz für sie.» Wolle sich die Gemeinde weiterentwickeln, so brauche die Verwaltung mehr Platz. Da kam das Angebot eines Bürgers gelegen: Er bot der Gemeinde zwei Grundstücke an der Kirchgasse, direkt neben dem alten Polizeiposten, in dem heute der Sozialdienst und die Berufsbeistandschaft des Sense-Oberlandes untergebracht sind, zum Kauf an. Auf einem der Grundstücke steht ein Einfamilienhaus mit einem ausgebauten Gewerberaum, das andere umfasst die Durchfahrt zwischen Schwarzseestrasse und Kirchweg. Der Kaufpreis beträgt 790 000 Franken.

«Wir haben ein externes Gutachten erstellen lassen, und dieses kam zum Schluss, dass die Liegenschaft in einem guten bis sehr guten Zustand ist», erklärte Neuhaus. Die Gemeindeverwaltung wolle zunächst den Gewerberaum nutzen. «Dieser ist so gut ausgebaut, dass wir dort ohne weitere Investitionen einziehen können.» Das Wohnhaus will die Gemeinde zunächst vermieten und allenfalls später für die Verwaltung nutzen. Das zweite Grundstück ist für die Gemeinde wichtig, weil sie mit einem Kauf die Durchfahrt für alle gewährleisten kann. «Es ist eine Privatstrasse. Würde ein anderer das Grundstück kaufen, könnte er die Durchfahrt für die Öffentlichkeit sperren.»

Einige Skeptiker

Einige der rund 30 anwesenden Bürger zeigten sich bei der Diskussion skeptisch. «Ist es wirklich die Aufgabe der Gemeinde, ein Mietshaus zu betreiben?», fragte einer. «Würde es sich um ein reines Mietshaus handeln, wäre die Antwort Nein», sagte der Gemeindepräsident. Hier handle es sich aber um eine einmalige Möglichkeit, mehr Raum für die Verwaltung zu schaffen. Andere Möglichkeiten zur Expansion in der Nähe des Gemeindehauses gebe es zurzeit nicht, sagte er auf die Frage eines anderen Bürgers. Eine Bürgerin fand den Preis zu hoch. «Wir haben das Haus gut angeschaut, und der Preis stimmt», entgegnete Neuhaus bestimmt. Er überzeugte die Anwesenden: Sie stimmten nach kurzer Diskussion dem Kauf einstimmig zu.

Pech mit dem Gemeindehaus

Ebenfalls einstimmig Ja sagten die Bürgerinnen und Bürger zu einem Nachtragskredit von knapp 30 000 Franken für die Sanierung des Gemeindehauses. Bereits 2016 hatte die Gemeindeversammlung einen Kredit von 225 000 Franken genehmigt, um das Haus innen zu sanieren und eine neue Heizung mit Erdsonde zu in­stallieren. Seither hatte Giffers aber etwas Pech mit dem Gemeindehaus: Während der Arbeiten seien Schäden an der Decke entdeckt worden, die behoben werden mussten, führte der Syndic aus. Zudem beschädigten die Arbeiter bei den Bohrungen für die Erdsonde eine Wasserleitung. Und vor zwei Jahren brachen Diebe ins Gemeindehaus ein und verursachten grossen Sachschaden.

Zahlen und Fakten

Rechnung mit leichtem Verlust

Der Gemeinderat von Giffers präsentierte der Gemeindeversammlung am Freitag die Jahresrechnung 2018. Sie schliesst mit einem leichten Verlust von 31 204 Franken, wie Syndic Othmar Neuhaus ausführte. Der Nettoertrag belief sich auf 8,29 Millionen Franken, der Nettoaufwand auf 8,32 Millionen Franken. Die Gemeindeversammlung genehmigte die Rechnung und die Investitionsrechnung 2018 einstimmig. Letztere belief sich auf 1,12 Millionen Franken, ein grosser Teil davon wurde in die Schulanlagen gesteckt.

nas

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