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Mehr Platz für Erholung am Aussichtspunkt

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«Manchmal sieht man gar nichts, weil der Platz voller Autos und Wohnmobile ist», sagte Gemeinderat André Kaltenrieder am Dienstag an der Gemeindeversammlung von Mont-Vully. Die Rede ist vom «Plan Châtel», ein beliebter und bekannter Aussichtsplatz und Ausgangspunkt für Spaziergänge auf dem Mont Vully. Vor allem im Sommer wird hier wild parkiert. Die Gemeinde schreibt im Infoblatt, dass es in den letzten Jahren den Trend gegeben habe, die Fahrzeuge an der Vorderseite des Platzes abzustellen, um den besten Blick auf den Murtensee und die Berge zu erhalten. Das gefällt der Gemeinde nicht: Alle sollten die Aussicht geniessen können.

Aufteilung in drei Bereiche

Deshalb beantragte der Gemeinderat einen Kredit von 300 000 Franken zur Umgestaltung des «Plan Châtel». Kaltenrieder präsentierte das Vorhaben, das eine Dreiteilung des Platzes vorsieht.

Der vorderste Bereich, also auf der Seeseite, solle für Autos gesperrt werden. So könne ein Ort der Begegnung und der Erholung entstehen mit Bänken, Picknicktischen und Pflanzen. Im mittleren Teil werden 36  Parkplätze für Autos, Motorräder und Velos definiert. Eine Höhenbarriere wird Wohnmobilen die Zufahrt zum mittleren Teil versperren. Für diese Fahrzeuge seien acht Parkplätze im dritten Teil des Platzes vorgesehen, sagte Kaltenrieder. Campingfahrzeuge dürften hier nur tagsüber abgestellt werden.

Die Bürgerinnen und Bürger zeigten sich im Grundsatz zufrieden mit dem Vorhaben des Gemeinderats auf dem Mont Vully. Sie nahmen den Kredit klar an. Von den rund 120 Anwesenden stimmten nur 14  Personen dagegen; neun enthielten sich.

An der Gemeindeversammlung wurden auch Änderungen und Ergänzungen für das Projekt eingebracht. Gleich mehrere Bürger wiesen auf den schlechten Zustand der Route du Mont hin, die zum «Plan Châtel» führt. Ein Mann verlangte, dass erst diese Strasse saniert werde, bevor die Gemeinde die Umgestaltung des Platzes in Angriff nimmt. Zudem brauche es auf dieser Strasse Ausweichstellen, wenn sich Fahrzeuge kreuzen. Syndic Pierre-André Burnier sagte, dass «die Umgestaltung des Platzes und eine allfällige Sanierung der Strasse nicht in Konkurrenz gebracht werden sollen». Das Vorhaben für den Platz verhindere keine Massnahmen auf der Zufahrtsstrasse.

Die Aufteilung des Platzes sorgte für Kritik: «Zwei Drittel des Plan Châtel sind für Fahrzeuge reserviert, ein Drittel für Erholung», sagte eine Bürgerin. In der heutigen Zeit könnte man das mit Blick auf die Umwelt besser machen. Eine andere Frau fand ebenfalls, dass es im «Plan Châtel» weiterhin zu viel Platz für Wohnmobile habe. Kaltenrieder wies darauf hin, dass die acht Plätze bereits eine starke Einschränkung seien und nicht alle Parkplätze aufgehoben werden könnten. Eine Vergrösserung des autofreien Teils sei aber möglich.

Burnier ergänzte, dass noch nicht alle Details des Vorhabens entschieden seien, es handele sich derzeit um ein Gesamtkonzept. Kleinere Abänderungen seien möglich. Das fertige Projekt werde noch die öffentliche Auflage durchlaufen müssen.

Zahlen und Fakten

Mont-Vully erwartet einen Gewinn

Die Gemeinde Mont-Vully erwartet in ihrem Budget 2020 einen Einnahmenüberschuss von fast 458 000 Franken bei einem Aufwand von rund 17,8 Millionen Franken. Dass Mont-Vully mehr für den interkommunalen Finanzausgleich bezahle, zeige die gute Situation der Gemeinde im Vergleich zu anderen, sagte Gemeinderätin Andrea Ney. Sie budgetiert dafür rund 1,16 Millionen Franken gegenüber 981 000 Franken im Voranschlag 2019. Die Bürger stimmten dem Budget und den Investitionskrediten von total 2,1 Millionen Franken zu. Letztere beinhalten unter anderem die Umgestaltung des «Plan Châtel» (siehe Haupttext), die Sanierung der Rotary-Brücke über den Broye-Kanal, Arbeiten am Dach und an der Isolation des Jordila-Saals in Lugnorre, die Erneuerung von mehreren Trinkwasser- und Regenwasserleitungen sowie Sanierungen am Schulgebäude von Lugnorre.

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