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Mehr Platz und mehr Licht

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Imelda ruffieux

Im Alters- und Pflegeheim Bachmatte in Oberschrot werden derzeit 31 Personen betreut. «Wir sind ausgebucht, und es besteht eine Warteliste», erklärt Roger Corpataux, seit 13 Jahren Heimleiter.

Esssaal wurde zu eng

Die Pflegebedürftigkeit der Bewohner habe in den letzten Jahren stark zugenommen, betont er. 2001 hat das Heim die Anerkennung als Pflegeheim erhalten. 17 Personen benützen heute den Rollstuhl, wesentlich mehr als noch vor etwa zehn Jahren. «Immer mehr sind auch auf Gehhilfen angewiesen.» Im Esssaal fehlt der Platz, um die Leute richtig um die Tische herum zu platzieren. Ein Ausbau sei deshalb schon lange ein Bedürfnis gewesen, erklärt der Heimleiter.

Die Pläne für einen zweiten Alterswohnblock (siehe Text oben) habe dem Ganzen nun neuen Auftrieb gegeben, führt er aus. Täglich kommen vier Personen zum Mittagstisch ins Heim. Diese Zahl kann sich mit dem Neubau erhöhen.

Wie ein Wintergarten

Deshalb wurde die Erweiterung des Esssaals an die Hand genommen. Dank Rückstellungen konnten die Baukosten von 245 000 Franken über den Betrieb finanziert werden. Die Bauarbeiten begannen Ende November 2007 und waren Mitte April 2008 beendet.

Durch die grossen Fensterfronten wirkt die Erweiterung einerseits wie eine Art Wintergarten. Andererseits hat so der Esssaal wesentlich an Helligkeit gewonnen. Die Bauarbeiten hätten den Betrieb des Heims relativ wenig beeinträchtigt, erzählt Roger Corpataux. Zuerst wurde von aussen her der Anbau erstellt und dann erst die Gebäudemauer durchbrochen.

Zum Abschluss wurde der bei den Heimbewohnern sehr beliebte Spazierweg rund ums Haus wieder instand gestellt. Ausserdem sind zwei Sitzbänke sowie eine Sitzecke mit Gartenmöbeln installiert. Der erweiterte Esssaal wird am Samstag eingeweiht.

Pläne für einen Ausbau

Und wie sieht die Zukunft des Heims aus, das nächstes Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert? Für das grosse Einzugsgebiet aus fünf Oberland-Gemeinden mit rund 5000 Einwohnern ist das Heim mit 31 Betten eigentlich zu klein. «Bereits heute sind 15 Betagte aus diesen Gemeinden auswärts in Heimen untergebracht», erklärt Roger Corpataux.

Ein Anbau mit 15 Betten und zwei Ferienzimmern würde den Bedarf decken. «Bisher fehlt die Anerkennung der Betten durch den Kanton.» Doch gebe es eine Grobplanung für Ausbaupläne im Jahr 2010.

Ausstellung: Im Esssaal sind derzeit Flugaufnahmen von Berggipfeln, aufgenommen vom Linienpiloten Beat Siegrist, zu sehen. Täglich 10 bis 17.30 Uhr.

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