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Mehr Sicherheit am Bahnhof?

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Gestern wurde ein neues Lokal der Kantonspolizei eröffnet

Sicherheit steht bei der Kantonspolizei stets an oberster Stelle. Deshalb ist es wichtig, dass sie vor allem am Bahnhof, wo täglich viele Leute vorbeigehen, die Möglichkeit hat, in einem Büro ihrer Arbeit nachzugehen. «Es ist jedoch kein permanenter Posten», wie Jean-Pierre Kneuss, Hauptmann der zuständigen Bezirkspolizei, gegenüber den FN erklärt. «Vielmehr ist es ein Büro für diejenigen Polizisten, die hier auf Patrouille sind.»

Zeitersparnis für Polizisten

Oft kommt es vor, dass Leute am Bahnhof festgenommen werden. Um dann ein ordentliches Verhör durchzuführen, muss man die verhafteten Personen erst zu einem Polizeiposten bringen, wo die Befragung stattfinden kann.

Mit dem neuen Lokal ist es möglich, die Einvernahme direkt vor Ort durchzuführen. «Unsere Arbeit verändert sich zwar dadurch nicht, wird jedoch durchaus erleichtert und bedeutet vor allem eine grosse Zeitersparnis», meint Polizistin Ursula Bächler.
Dennoch wird die Polizeipräsenz am Bahnhof vorläufig nicht erhöht: «Das ist nicht der Zweck dieses neuen Postens. Wir wollen einzig und allein die Arbeitsbedingungen für die anwesenden Polizisten verbessern», so Hauptmann Kneuss. Seit dem Januar dieses Jahres wurden an die 50 Patrouillen im Bahnhof organisiert. Eine beachtliche Zahl, die jedoch gleichzeitig aufzeigt, dass die Polizei nicht täglich am Bahnhof präsent ist. Dies wäre auch aus personellen Gründen nicht möglich.

Ist der Bahnhof sicher?

Ob sich die Passanten dank diesem Lokal wirklich sicherer fühlen? «Man kann sich nicht beklagen. Zumindest tagsüber fühle ich mich hier sicher, aber abends bin ich nicht gern alleine im Bahnhof; das wird sich auch mit dem neuen Posten nicht ändern», sagt Anita Metzger, die im «Le Rapide» arbeitet. Auch andere Passanten meinen, dass vor allem abends und in der Nacht, wenn der Bahnhof nicht so stark bevölkert ist, mehr Polizeipräsenz wünschenswert wäre.

Das neue Lokal ist somit auch nicht als direkte Reaktion auf die erhöhte Kriminalitätsrate zu verstehen. Zu diesem Zweck werden vermehrt Patrouillen mit Hundebegleitung eingesetzt, womit die Polizei schon einige Erfolge verzeichnen konnte. In ferner Zukunft ist dann aber auch eine regelmässige Anwesenheit geplant.

Was Opfer tun können

Wird man nun selbst Opfer einer kriminellen Handlung, so bringt das Büro am Bahnhof einen Vorteil mit sich: Wenn nämlich ein Polizist oder eine Polizistin anwesend ist, so kann die Tat sofort gemeldet werden. Was aber, wenn niemand da ist? «Dann besteht die Möglichkeit, über die Notrufsäule am Eingang des Lokals die Polizei zu benachrichtigen», so Kneuss.

Ob die verbesserte Qualität der Polizeiarbeit jedoch zu einer grösseren Sicherheit am Bahnhof Freiburg führt, bleibt offen.

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