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Mehr Sicherheit an der Mattastrasse

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Autor: Imelda Ruffieux

Die Gauchetlistrasse/Mattastrasse ist sehr dicht befahren, da sie eine viel benutzte Verbindung zwischen der Kantonsstrasse Giffers-Plasselb und der Kantonsstrasse St. Ursen-Rechthalten darstellt. Deshalb hat der Kanton diese Strecke auch in sein Strassennetz aufgenommen.

Beliebte Spazierstrecke

Auf der engen Strasse, die auch von Tpf-Bussen frequentiert wird, können sich zwei Fahrzeuge knapp kreuzen. Fussgänger und Velofahrer sind stark gefährdet, zumal die Strasse Schulweg und Teil einer beliebten Spazierstrecke ist. Anwohner traten mit dem Wunsch, auf dem 400 Meter langen Teilstück für mehr Sicherheit zu sorgen, an den Gemeinderat heran.

Gerne hätte die Gemeinde gewartet, bis der Kanton einen Ausbau der Strasse ins Auge fasst, wie Vize-Ammann Othmar Neuhaus an der Gemeindeversammlung vom Freitag vor 54 Bürgerinnen und Bürgern ausführte. Doch gibt es bislang keine konkreten Pläne. Deshalb will die Gemeinde für 50 000 Franken einen befestigten Fussweg erstellen – kein geteertes Trottoir, damit nichts verbaut ist, falls der Kanton später doch noch aktiv wird.

Mithilfe der Landbesitzer

In der Diskussion äusserte sich niemand gegen das Projekt. Betroffene Landbesitzer kritisierten jedoch, dass sie für das Projekt Land kostenlos zur Verfügung stellen sollen. Ammann Ruedi Vonlanthen betonte, dass man sehr dankbar ist für ein Entgegenkommen der Landbesitzer. «Ohne ihre gütige Mithilfe geht es nicht», hielt er fest. Auch bei anderen Projekten habe die Gemeinde mit Landbesitzern Vereinbarungen abgeschlossen.

Ein Bürger regte an, die Linienführung, insbesondere den geplanten neuen Fussgängerstreifen, zu überdenken. Das Projekt wurde schliesslich mit 49 zu 3 Stimmen angenommen.

Neue Gebühren

Längere Diskussionen gab es beim neuen Abwasserreglement und der Gebührenordnung. Neu werden unter anderem eine Grundgebühr von 168 Franken sowie eine Anschlussgebühr von 850 Franken eingeführt. Die Gemeinde wolle damit nicht mehr Geld in die Kasse bringen, sondern den Deckungsgrad von heute 48 Prozent auf die vom Gesetz verlangten 100 Prozent bringen, betonte Gemeinderat Dionys Fillistorf.

«Die Besitzer von Bauzonen werden durch die neue Anschlussgebühr gemolken», sprach sich ein Bürger gegen die Neuerungen aus. Ruedi Vonlanthen wies darauf hin, dass mit dieser Gebühr die Eigentümer sanft gezwungen werden sollen, ihr Land entweder zu überbauen oder es aus der Bauzone zu nehmen. «Das Land soll nicht jahrelang brach liegen», hielt er fest.

Antrag zur Ablehnung

Gerade die tiefen Gebühren hätten bisher zur Attraktivität der Gemeinde beigetragen, argumentierte ein Bürger. «Man sollte diesen Trumpf nicht aus der Hand geben.» Er beantragte, das neue Reglement abzulehnen. Wie andere Bürger äusserte auch er sich gegen die zunehmende «Vogterei» von Seiten des Kantons. Ein anderer Bürger beantragte, dass die Annahme des Reglementes gekoppelt wird mit der Senkung der Liegenschaftssteuern. Der Ammann versprach, dass eine Senkung geprüft werde, musste aber eine Koppelung dieser zwei Geschäfte als nicht durchführbar abweisen. Nach längerer Diskussion wurde das neue Wasserreglement samt Gebührenordnung mit 42 zu 5 Stimmen angenommen.

Ja zu Hochwasser-Projekt

«Seit unserer Einsprache ist viel Wasser die Ärgera hinuntergeflossen», stellte Ammann Ruedi Vonlanthen fest, als er das Projekt für den Hochwasserschutz an der Ärgera in der Stersmühle präsentierte (siehe FN vom 27. März 2010). «Wir haben eine für alle Seiten gute Lösung gefunden, eine vernünftige Variante.» Dadurch werde das Land auf Gifferser Gebiet nicht wert- oder nutzlos, weil es auch nicht in Gefahr laufe, in die rote Zone gelegt zu werden.

«Der Frieden zwischen Giffers und Tentlingen kann aufrechterhalten werden. Einer allfälligen Fusion wird dieser Damm auf jeden Fall nicht im Wege stehen», hielt der Gifferser Ammann fest. Die Stimmbürger stimmten mit 53 zu 1 Stimme dem Anteil von Giffers von 100 000 Franken an den Gesamtkosten von 572 000 Franken zu.

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