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Mehr Sicherheit auf der Plaffeier Dorfstrasse

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Schon als im Jahr 2016 in Plaffeien die halbe Dorfstrasse einen neuen Flüsterbelag erhielt, war dem Gemeinderat bewusst, dass auch der zweite Teil bald einen neuen Belag erhalten muss. Doch auch das Entwässerungssystem, das unter der Strasse verläuft, entspricht nicht mehr den heutigen Vorgaben. «Aus der Idee, nur den Belag zu erneuern, wurde schliesslich ein grösseres, mehrjähriges Projekt», sagte Ammann Otto Lötscher am Freitag am Informationsabend über die geplanten Bauarbeiten. Ob der Kredit dafür schliesslich gewährt wird, wird sich erst an der Gemeindeversammlung diesen Freitag zeigen.

Momentan verfügt die Gemeinde über ein System, bei dem Abwasser aus den Haushalten sowie das Regenwasser der Strasse durch denselben Kanal abgeleitet werden. Um den neusten Vorgaben gerecht zu werden, plant die Gemeinde nun einen neuen separaten Abwasserkanal. Der bestehende Kanal, der noch in gutem Zustand ist, wird nur noch für das Regenwasser genutzt.

Für den neuen Kanal wird der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung einen Kredit von über 2,6 Millionen Franken beantragen. «Wir möchten mit den Arbeiten an den Leitungen bereits im Frühling 2018 beginnen», sagte Lötscher. «Wenn diese fertig sind, muss sich der provisorische Strassenbelag erst ein wenig setzen, bis wir dann 2020 die Strassenarbeiten ausführen können.» Während dem Umbau soll die Durchfahrt durch das Dorf stets gewährleistet bleiben, entweder durch ein Ampelsystem oder eine Umleitung.

Die Neugestaltung der Stras­sen wurde nach einer Vorstudie der Gemeinde vom Kanton übernommen. Dieser trägt auch einen Grossteil der Kosten, so dass als Beteiligung der Gemeinde noch 1,25 Millionen Franken verbleiben. Jedoch soll im Strassenabschnitt zwischen dem Kreisel Kurschürli und der Einfahrt zur Chromenstrasse der Strassenraum komplett neu gestaltet werden.

Für mehr Sicherheit

«In der Mitte soll ein Mehrzweckstreifen entstehen. Dieser verbessert die Sicherheit für Fussgänger, lässt Autos Velos besser überholen und bietet eine neue Spur zum Abbiegen», zählte Lötscher auf. Auch der Kreisel soll angepasst werden. Neu entstehen ein Fussgängerstreifen beim Coop und je zwei Bushaltebuchten beim Coop und beim ehemaligen Gasthof Kaiseregg. «Wir haben immer wieder Anfragen erhalten, die ehemalige Bushaltestelle beim Kaiseregg zu reaktivieren. Für viele ältere Leute ist es zu weit, um mit Einkaufstaschen bis ins Dorf und zurück zu gehen.»

Am Ende der Veranstaltung zeigte sich der Ammann positiv überrascht: «Niemand scheint das Projekt oder dessen Kosten infrage zu stellen. Und es sind mehr Leute gekommen als an manche Gemeindeversammlung.» Tatsächlich kamen die meisten Fragen von Anstössern, die von den Bauarbeiten direkt betroffen sind und eventuell einen Teil ihres Landes hergeben müssen. Da aber der Kanton die Planung der Strasse noch nicht abgeschlossen hat, blieben die Detailfragen meist unbeantwortet. Lötscher war aber zuversichtlich: «Wir werden in jedem einzelnen Fall eine Lösung finden, wenn wir die genauen Informationen haben.»

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