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Mehr Vollzeitstellen für Schulleitungen

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Viele Schulleiterinnen und Schulleiter von Freiburger Primarschulen leisten eine beträchtliche Anzahl an Überstunden, damit ihr Schulkreis funktioniert. Das ist eine von mehreren Schlussfolgerungen der kantonalen Ämter, die im französisch- und im deutschsprachigen Kantonsteil die Schulleiter und -leiterinnen befragt haben. Die Befragung war die Grundlage für den Bericht, den der Staatsrat nach einem Postulat von Grossrätin Antoinette de Weck (FDP, Freiburg) und dem ehemaligen Grossrat Raoul Girard (SP, ­Bulle) in Auftrag gab. Mit sieben Mitunterzeichnern hatten die Grossräte den Staatsrat aufgefordert, den Beschäftigungsgrad für Schulleiter und -leiterinnen auf 100 Prozent zu erhöhen, wenn sie für mehr als 25  Klassen zuständig sind. Heute sind es ab zehn Klassen 50 Prozent. Die Schulleitungen seien daher im Vergleich zu den OS-Schuldirektionen benachteiligt, obwohl sie das gleiche Pflichtenheft hätten. Denn die OS-Direktion hat heute bereits ein 100-Prozent-Pensum und Entlastungsstunden.

Grosser Zeitaufwand

Der Staatsrat hält in seinem Bericht fest, dass erst seit 2014 mit dem neuen Schulgesetz Schulleiter auf Primarstufe eingeführt worden sind. Die Personen, die sich um die Schulleitung kümmern, sind aber zugleich auch als Lehrer tätig. Bei der Befragung haben die Verantwortlichen angegeben, dass besonders die Organisation und die Administration der Schule viel Zeit in Anspruch nehmen; bei mehreren Gebäuden sei der Zeitaufwand zwangsläufig noch grösser. Zudem seien die Schulleitungsaufgaben auf die ganze Woche und nicht auf bestimmte Tage festgelegt, weshalb die Schulleiter «mental konstant» damit beschäftigt seien.

Von der Leitung zur Direktion

Der Staatsrat sei sich der Situation in den Schulleitungen bewusst und bereit, deren Alltag weiter zu verbessern. Um die Schulleitung an die OS-Direktion anzugleichen, brauche es nun verschiedene Massnahmen. Das Budget 2019 sehe im französischsprachigen Kantonsteil 49,6 Vollzeitstellen für die Schulleitung vor. Es brauche aber effektiv 4,5 weitere Vollzeitstellen, schreibt der Staatsrat. Im deutschsprachigen Raum sind es 15,6 Vollzeitstellen, dort fehlen noch 0,15. Weiter solle auch der Name geändert werden, indem die Schulleiter neu Schuldirektoren heissen. Damit die Verantwortlichen den Lehrplan 21 gut umzusetzen können, müssten auch Entlastungsstunden gewährt werden.

In welchem Zeitrahmen diese Massnahmen umgesetzt werden sollen, geht aus dem Bericht des Staatsrats nicht hervor. Er sei seit Jahren da­ran, den Schulleitern die im Budget verfügbaren Mittel zuzugestehen, um ihre Verhältnisse an jene der OS-Direktionen anzupassen, heisst es weiter. In Bezug auf das Budget weist der Staatsrat darauf hin, dass der Grosse Rat nach Annahme des Schulgesetzes einen Steuerausgleich zwischen Kanton und Gemeinden verweigert hatte – dem Kanton fehlten so 20 Millionen Franken. «Eigentlich hätte man befürchten müssen, dass der Schulbetrieb unter dieser Verweigerung leiden würde», schreibt der Staatsrat.

jp

 

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