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Mehr war ganz einfach nicht möglich

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In der Hinrunde hatten die Sensler den ehemaligen 1.-Ligisten und wahrscheinlichen Aufsteiger Terre Sainte noch überraschend 2:1 besiegt, diesmal liess sich die technisch und spielerisch starke Truppe aus dem Waadtland nicht mehr bezwingen. Weil Verfolger Vallorbe offenbar den Aufstieg wegen zu vieler ausländischer Spieler nicht anstrebt – in der 1.  Liga wären nur noch vier Söldner spielberechtigt –, steht das ambitionierte Team praktisch als Aufsteiger fest. Ironie der Geschichte: Anfang Saison verlangte der Club, der in Coppet seine Heimat hat, innerhalb der 2. Liga inter von der Genfer Gruppe 1 in die Gruppe 2 mit den Waadtländern, Freiburgern und Neuenburgern zu wechseln, weil er sich da grössere Chancen für den mit allen finanziellen Mitteln angestrebten Aufstieg erhoffte. Wie es im Moment aussieht, wird dieser fragwürdige Schachzug Ende Saison aufgehen. Anders sieht die Lage bei Ueberstorf aus, das vor den beiden letzten Runden (La Tour/Le Pâquier [a] und Thierrens [h]) unter den Strich gerutscht ist und ab sofort zum Siegen verdammt ist. Aber bei den Senslern hat man schon zu Saisonbeginn gewusst, dass man wohl bis zum letzten Atemzug um den Ligaerhalt würde kämpfen müssen – jetzt ist eben dieses wenig überraschende Szenario eingetreten.

Fast Optimum herausgeholt

Über weite Strecken des schnellen und guten Spiels durften die Gäste selbst gegen diesen an und für sich überlegenen Gegner auf einen Zähler hoffen. Bis zum Führungstor der Einheimischen, das praktisch mit dem Pausenpfiff fiel, hatte Ueberstorf ebenfalls die eine oder andere gute Torchance. Beide Torhüter zeigten sich an diesem warmen Sommertag jedoch auf ihrem Posten. Während der Gast wie gewohnt hinten mit einer Viererkette agierte, spielte Terre Sainte ein modernes 3-5-1-1 mit nur einer Spitze. Ausgerechnet der kleine Center Alessandro Albii – er und sein Teamkollege Fabio sind die Söhne von Vize-Präsident Nicola Albii – erwischte Goalie Gael Aebischer mit einem Gewaltschuss in die nahe hohe Ecke. Der Zeitpunkt dieses nicht unverdienten Tors kurz vor dem Seitenwechsel war für den Aussenseiter besonders bitter. Aber selbst als man in der zweiten Halbzeit das 2:0 kassierte (71.), liess die Mannschaft von Trainer Daniel Spicher nie den Kopf hängen und wurde kurz vor Schluss für den Kampfgeist mit dem Anschlusstor belohnt: Marco Fasels Knaller fand aus spitzem Winkel den Weg ins Tornetz.

Plötzlich lag für die Freiburger jetzt sogar noch ein Punkt drin, ehe man im letzten Angriff mit einer offenen Verteidigung noch das unbedeutende dritte Gegentor kassierte. Das änderte jedoch nichts am guten Gesamtbild, das die aus verschiedenen Gründen etwas dezimierte Ueberstorfer Mannschaft ablieferte.

Ein verdienter Aufsteiger

Nach einer eher etwas durchzogenen Vorrunde hat sich Terre Sainte in der zweiten Saisonhälfte enorm gesteigert und ist in dieser Verfassung ein würdiger Aufsteiger. Auch gegen Ueberstorf zeigte die Mannschaft technisch erstklassigen Fussball, liess den Gegner und den Ball laufen und schuf sich ein gutes halbes Dutzend bester Torchancen. «Besonders im Spielaufbau und mit Bällen in die Tiefe hat uns Terre Sainte das Leben schwer gemacht», analysierte Gael Aebischer, der sein Team einmal mehr mit vielen guten Paraden lange im Spiel gehalten hatte, nach dem Schlusspfiff. «Praktisch jeder individuelle Fehler von uns wurde mit einem Tor bestraft.» Am Schluss sei aber der Sieg von Terre Sainte verdient gewesen, obwohl man auch Möglichkeiten für mehr als nur ein Tor gehabt hätte. «Individuell war unser Gegner aber heute eine Klasse besser.»

Telegramm

Terre Sainte – Ueberstorf 3:1 (1:0)

Centre Sportif des Rojalets. – 60 Zuschauer. – SR Daniel Locci. Tore: 45. A. Albii 1:0. 71. F. Albii 2:0. 90. Fasel 2:1. 93. Atamna 3:1.

US Terre Sainte: Coelho; Granjon, Bovet, Visentini; Fabio Albii (79. Siksik); Debluë (74. Mhoumadi), Ammar, Réaut, Bryand (84. Thalmas); Acosta (79. Atamma), Alessandro Albii.

FC Ueberstorf: Aebischer; Gasser, Hagi, Geissbühler, Sauterel; J. Jungo (70.  Schafer), Burla (74. Waeber), Schumacher, Schneuwly (78. Schorro); Fasel, Boillat.

Bemerkungen: Terre Sainte ohne Akyol; Ueberstorf ohne S. Jungo, Grossrieder, Rytz (alle verletzt), Portmann (beruflich abwesend).

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