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Mehr Zug für die Schweiz

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Untertitel: Neujahrsapéro der CVP des Sensebezirks

Autor: Von ANTON JUNGO

Die CVP Sense hatte zu ihrem traditionellen Neujahrsapéro Reto Burkhardt, den Leiter Assetmanagement der SBB AG, als Gastreferenten eingeladen. Parteipräsident Emanuel Waeber konnte im Gasthaus «Adler» in Fendringen gut 70 Parteifreunde und Gäste begrüssen.

Fendringen ausser Konkurrenz

Mit sichtlichem Stolz wies der Gastreferent darauf hin, dass er dank öffentlichem Verkehr täglich zwischen seinem Wohnort Luzern und seinem Arbeitsort pendeln können – und dies je nach Lust erst noch auf zwei verschiedenen Bahnstrecken. Es dürfte ihm – trotz dichtem Nebel – nicht entgangen sein, dass er Bösingen mit öffentlichem Verkehr nur mit grossem zeitlichem Aufwand und den Weiler Fendringen überhaupt nie erreichen würde.

Kantone sind gefordert

In der Diskussion wurde Reto Burkhardt denn auch mit der Frage konfrontiert, ob es auf der SBB-Strecke Bern-Freiburg je den Halbstunden-Takt geben werde. Er stellte diesen für den Fahrplanwechsel 2005/2006 in Aussicht.

Er wurde auch auf die völlig vernachlässigten Bahnhöfe von Düdingen, Schmitten und Wünnewil hingewiesen. Irgendeinmal würden auch diese Bahnhöfe erneuert, meinte er und betonte gleichzeitig, dass ein attraktiver Regionalverkehr auch Sache der Kantone sei. «Die Kantone müssen sich melden und dann wird ausgehandelt, wie die Kosten aufgeteilt werden», führte er aus. Er verwies dabei auf den Kanton Zug, der bereit gewesen sei, 80 Prozent der Kosten für ein attraktiveres Regionalbahnangebot zu übernehmen.
Für Reto Burkhardt, der für die Infrastruktur der SBB verantwortlich ist, war der Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2004 einerseits ein wichtiger Abschnitt in der jüngeren Eisenbahngeschichte, andererseits erst der Beginn einer neuen Dimension im öffentlichen Verkehr. So sind dem Fahrplanwechsel die Verwirklichung von über 130 grösseren und kleineren Projekten vorausgegangen. Die Neubaustrecke Mattstetten-Rothrist war dabei das Kernstück.

Gewaltige Investitionen

Zum Gelingen dieser ersten Etappe, die vor allem die Städte Bern, Zürich und Basel näher brachte, investierte der Bund 5,9 Milliarden Franken in die Infrastruktur und die SBB 2,3 Milliarden in neues Rollmaterial.

Wie Reto Burkhardt weiter ausführte, geht es im laufenden Jahr vor allem darum, das Bahnangebot noch zu optimieren und, wo notwendig, Korrekturen anzubringen. Für 2007 ist dann die Eröffnung des Lötschberg- und für 2014/15 des Gotthard-Basistunnels vorgesehen. Das ganze Projekt läuft unter dem Motto «Mehr Zug für die Schweiz».

Vorreiterin für innovative
Entwicklung

Mehr Zug will Emanuel Waeber auch in seine Partei bringen. Für das laufende Jahr hat er das Motto «Arbeit» – symbolisiert durch eine Schaufel – gewählt. Gerne werde er diese Schaufel auch Staatsrat Beat Vonlanthen, dem Freiburger Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektor ausleihen, wenn es denn in Galmiz zu einem ersten Spatenstich kommen sollte, meinte er. Seine Partei jedenfalls will er zur Vorreiterin für eine innovative und nachhaltige Entwicklung im Sensebezirk trimmen.

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