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Mehrarbeit für Feuerwehr

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Lothar beschäftigt nicht nur Waldarbeiter

Der Feuerwehrverband durfte gleich zu Beginn den Dank von Claude Grandjean, Leiter der Direktion für Justiz, Polizei und militärische Angelegenheiten und Präsident des Verwaltungsrates der kantonalen Gebäudeversicherung, entgegennehmen. Er bedankte sich im Namen des Staatsrates und der Einwohner des Kantons Freiburg für die erbrachten Dienste. Zudem wies er auf die wachsenden Ansprüche und die zunehmende Mobilität hin, die auch bei der Feuerwehr für Mehrarbeit sorgten. Deutlich erinnerte er sich an Sturm Lothar: «Als ich nach Hause kam, habe ich sieben Feuerwehrleute auf meinem Dach vorgefunden. Sie beseitigten einen Baum, der kurz zuvor dem Sturm zum Opfer gefallen war.»

Doch nicht nur Lothar hat die 8700 Feuerwehrleute im Kanton Freiburg viel Zeit und Aufwand gekostet. Im letzten Jahr wurden total 635 Brände registriert. Das sind 20 Prozent mehr als im Schnitt der vergangenen 10 Jahre. Vor allen Dingen nahm die Zahl der Grossbrände 1999 stark zu: Fünf davon verursachten Schäden von über einer Million Franken.
Ausserdem musste die Feuerwehr auch wegen den starken Schneefällen und den damit verbundenen Lawinenniedergängen im letzten Jahr vermehrt ausrücken. Die Kosten dafür belaufen sich gemäss der kantonalen Gebäudeversicherung auf eine Million. Dazu kamen noch die 15 Millionen Franken Schadenersatz für die Hagelschäden des letzten Frühlings in Bösingen.

Deutsche Statuten gaben Anlass
zur Diskussion

Zudem gab sich der Feuerwehrverband in Ménières neue Richtlinien. Umstritten war die Frage über die Gültigkeit der deutschen Übersetzung der Statuten.

Die deutschsprachigen Mitglieder wünschten, dass beide Versionen gleichermassen ihre Gültigkeit haben. Das Anliegen scheiterte: Im Zweifelsfalle gilt weiterhin die französische Fassung.
Für weiteren Diskussionsstoff sorgte die Festlegung einer Altersbegrenzung für Komiteemitglieder. Die vorgeschlagenen 52 Jahre für den Eintritt und 55 für die Abgabe des Mandats wurden von einer Zweidrittelsmehrheit angenommen.

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