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Mehrzweckgebäude wird renoviert

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«Die 35 Jahre sind am Mehrzweckgebäude nicht spurlos vorbeigegangen», erklärte Gemeinderat Thomas Jungo am Freitagabend. Es zeigten sich erhebliche Verschleissschäden. Für 130 000 Franken will der Gemeinderat das Gebäude nun wieder auf Vordermann bringen, indem etwa Riss-Sanierungen vorgenommen werden oder eine elektronische Schliessanlage installiert wird. Diskussionslos und einstimmig hiessen die Anwesenden das Projekt gut.

Gegen Hochwasser

Sie genehmigten auch einen Kredit von 50 540 Franken für Schutzmassnahmen im Galterental: Zusammen mit den Gemeinden Tafers und Freiburg sind 15 Massnahmen, vor allem Vorkehrungen gegen Hangrutsche und Hochwasser, geplant. «Auf dem Gemeindegebiet von St. Ursen geht es dabei einzig um drei Massnahmen zur Bachbettverbreiterung», sagte Thomas Jungo. Auch die Verlängerung der beiden Baurechtsverträge für den Fussballplatz stiess nach den Erläuterungen von Gemeinderätin Claudia Oberson auf keinen Widerstand.

Ausgeglichenes Budget

Schliesslich herrschte auch hinsichtlich des Budgets Einigkeit: «Dem Gemeinderat ist es gelungen, ein praktisch ausgeglichenes Budget zu präsentieren», sagte Finanzchef Charles Wicky zur Laufenden Rechnung des Voranschlags 2015, der bei Einnahmen und Ausgaben von rund 4,4 Millionen Franken einen kleinen Einnahmenüberschuss von 6060 Franken vorsieht. Die Investitionsrechnung weist Nettoinvestitionen von 435 000 Franken aus.

Dank an Bruno Tinguely

Als wichtigstes Traktandum des Abends bezeichnete Ammann Pierre-André Jungo die Ehrung von Gemeindeschreiber Bruno Tinguely, der nach fast 38 Amtsjahren am Freitag von der Versammlung mit einer Standing Ovation verabschiedet wurde.

 

Fusion: Keine Notsituation

Kein Thema war an der Gemeinderversammlung eine Fusion, auch wenn eine solche zwischen Tafers und St. Antoni geprüft wird. «Wenn wir fusionieren, dann alle zusammen», sagte Syndic Pierre-André Jungo gegenüber den FN. Er rief damit die Haltung aller Mittellandgemeinden zu den Fusionsplänen des Oberamtmanns im Jahre 2012 in Erinnerung. Dies sei nach wie vor die Meinung des Gemeinderats. Dass dies die einzig sinnvolle Lösung sei, habe auch Oberamtmann Nicolas Bürgisser bestätigt. «Uns geht es momentan finanziell gut, und wir finden auch noch genügend Leute, die sich für die Gemeinde engagieren», sagte er im Namen des Gemeinderates. St. Ursen würde die Situation selbstverständlich weiter beobachten. «Wir befinden uns aber nicht in einer Notsituation.» ms

 

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