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«Mein Ziel ist mindestens ein Titel»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Frank stettler

Oliver Vogt, haben Sie mit diesem gelungenen Saisonstart gerechnet?

Der Auftakt ist sicherlich positiv für uns und gut für das Selbstvertrauen. Darauf einbilden dürfen wir uns aber nichts. Es waren alles Siege gegen Mannschaften, die wohl in der unteren Tabellenhälfte klassiert sein werden. Ein erster richtiger Test folgt am Samstag im Heimspiel gegen Monthey.

Die Vorbereitung war nicht optimal. Sie waren verletzt, einige Spieler mit der Nationalmannschaft unterwegs. Trotzdem stimmt das Zusammenspiel bereits.

Das sehe ich genauso. Es hat damit zu tun, dass der Grossteil des Teams bereits seit längerer Zeit zusammenspielt. Im Grunde mussten wir nur Brendon (Anm. d. Red.: Polyblank) integrieren, was bei einem Spieler seiner Klasse einfach ist. Die Kontinuität der vergangenen Jahre zahlt sich aus.

Der Amerikaner Yates konnte nach zwei Spielen aus finanziellen Gründen nicht gehalten werden. Wie nahm das Team diesen Entscheid auf?

Ich persönlich, wie alle anderen auch, fand es sehr schade. Yates hatte sich schnell und gut integriert. Er hat uns viel geholfen und hätte uns noch viel helfen können. Der Coach sah es gleich. Aber die Finanzen liessen ein definitives Engagement nicht zu.

Gerade unter dem Korb ist Olympic nur sehr knapp besetzt. Sie sind mehr gefordert denn je.

Nicht nur ich, jeder Einzelne hat so ein wenig mehr Druck auf seinen Schultern. Schwierig würde es besonders dann werden, wenn sich jemand verletzen würde. Und bis zu einem gewissen Grad kann man auch mit «kleineren» Spielern unter dem Korb agieren. So lange es läuft, ist es okay, es kann aber auch schnell zu einem Problem werden.

Olympic hat nur zwei Ausländer unter Vertrag, andere Clubs bis zu sieben. Wie stehen Sie dieser Entwicklung gegenüber?

Ich befürworte es, dass Freiburg auf die Schweizer Spieler baut. Wenn von der Liga bis zu sieben Ausländer erlaubt werden, kann man es den anderen Teams aber nicht übel nehmen, wenn sie die Reglemente ausnützen. Grundsätzlich sollen einheimische Spieler gefördert werden. Fünf müssen auf dem Matchblatt stehen. Ob sie jedoch spielen, ist eine andere Frage.

Mit Jonathan Kazadi und Stefan Petkovic verfügt Olympic über zwei sehr junge Playmaker. Ist dies ein Problem?

Ich habe grosses Vertrauen in die beiden. Es sind grosse Talente. Von Vorteil ist, dass sie zu zweit sind und sich so gegenseitig pushen. Der Club setzt damit ein Zeichen. Die Akademie wirft erste Früchte ab. Mit Kazadi und Petkovic sind wird auf der Position 1 nicht schwächer als andere Teams. Jung heisst nicht schlecht. Zudem verfügen wir auf den anderen Positionen über genug Erfahrung, die wir einzubringen versuchen.

Was ist für Olympic in dieser Saison möglich?

Das ist schwierig zu sagen, es sind erst drei Runden gespielt. Ich denke aber, dass wir viel erreichen können, wenn wir so als Mannschaft weiterspielen. Mein persönliches Ziel ist immer noch mindestens ein Titel. Das sehen viele andere Spieler ebenso, obwohl dies vom Club offiziell nicht so kommuniziert wurde. Aber wir haben die Mittel, um den anderen ein Bein zu stellen.

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