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«Meine Arbeit war wie ein Hobby»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Nach der Führung durch die verschiedenen Ateliers durfte unsere Klasse einige Stellensuchende inter­viewen. Wir setzten uns mit den freiwillig gemeldeten Interviewpartnern zusammen und befragten sie, wie sie das Leben ohne Arbeitstätigkeit erleben. Die Ergebnisse haben wir hier zusammengetragen.

Der Verlust des Arbeitsplatzes

Viele Personen, die wir beim VAM angetroffen haben, hatten ihre Arbeitsstelle aus gesundheitlichen Gründen oder wegen finanziellen Problemen des Arbeitgebers verloren. Manchmal waren es auch die schlechte Ausbildung oder sprachliche Barrieren, die zum Verlust der Stelle führten. Für viele unserer Befragten war es danach schwierig, sich wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Daher bemühen sich einige der befragten Stellensuchenden, eine Landessprache besser zu erlernen, besuchen Kurse, um ihr Bewerbungsdossier zu verbessern oder bilden sich in anderen Bereichen weiter.

Umstellung im Alltag

Immer wieder sind Arbeitslose mit Vorurteilen aus der Bevölkerung konfrontiert. Alle Stellensuchenden, die unsere Fragen beantwortet haben, lassen sich davon nicht einschüchtern, sondern geben alles, um wieder arbeiten zu können.

Die Arbeitslosigkeit sorgt bei vielen für eine riesige Umstellung im Alltag. Die Betroffenen erzählten uns, dass ihnen ein strukturierter Tagesablauf fehlt. Oft sind Stellensuchende überfordert mit der freien Zeit, die sie nun jeden Tag haben. Für manche fühlt es sich schlecht an, stellensuchend zu sein. Sie fühlen sich nutzlos, ihnen fehlt der Sinn des Lebens, und sie wollen einfach nur arbeiten. «Meine Arbeit war wie ein Hobby. Es hat mir immer Riesenspass gemacht», erzählt uns eine Person, die ihre Arbeit verloren hat.

Bis zur Pensionierung arbeiten

Die grössten Wünsche der Stellensuchenden kamen von den Fremdsprachigen, die in Zukunft gut Deutsch lernen wollen. Sie erhoffen sich damit auch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Grundsätzlich haben alle Befragten grosse Hoffnungen, wieder eine Arbeit zu finden. «Mein einziger Wunsch ist, dass ich bis zur Pensionierung arbeiten kann», sagt einer unserer Interviewpartner. Weitere Wünsche der Stellensuchenden beim VAM sind, ein langes Leben zu führen und gesund zu bleiben.

Noch nie lange gestreikt

Die Teilnehmenden an den VAM-Programmen sprachen nur positiv über ihre Erfahrungen und Erlebnisse beim VAM. Die Angestellten gingen genau richtig mit ihnen um, sie hätten Humor und seien eine grosse Hilfe. Sie setzten den Stellensuchenden aber auch Grenzen. «Es hat noch nie jemand länger als einen Tag gestreikt», sagte Stephan Dietrich, der Bereichsleiter Programme beim VAM. Schnell merkten die Stellensuchenden, welche Möglichkeiten ihnen hier geboten würden.

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