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Melvin Nyffelers Kampfansage

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Das erste offizielle Eistraining von Gottéron ist auf kommenden Montag angesetzt. Um das neue Material zu testen, ging eine Mehrheit der Spieler jedoch bereits gestern ein erstes Mal zusammen aufs Eis. Eine Stunde lang wurde ein internes Trainingsspielchen ausgetragen. Einziges neues Gesicht war dabei Melvin Nyffeler. Der 19-jährige Zürcher von den GCK Lions hatte im Januar ursprünglich bei Servette einen Vertrag unterzeichnet. Dann allerdings verpflichteten die Genfer den Nationaltorhüter Robert Mayer aus der Organisation der Montreal Canadiens. Schliesslich war Gottéron ein dankbarer Abnehmer des mit 178 Zentimetern eher kleingewachsenen U20-Nationalgoalies, der die Tatsache, nun nicht in Genf, sondern in Freiburg zu spielen, ziemlich gelassen hinnimmt. «Eis ist Eis», sagt Nyffeler pragmatisch. Zu seinem vermeintlich neuen Team hatte er eh noch keine Beziehung aufgebaut–in Genf war er nie.

«Zu Unrecht kritisiert»

Stattdessen stiess er Mitte Juni–nachdem er in Übersee während eineinhalb Wochen ein Torhüter-Camp besucht hatte–zu Gottéron und lernte die neuen Mitspieler in Tenero im Trainingslager kennen. «Es war sofort kollegial. Alle waren freundlich zu mir. Die Harmonie in der Mannschaft war sofort zu spüren.» Nur gutes weiss Nyffeler auch von seinem neuen Rivalen zwischen den Pfosten, Benjamin Conz, zu berichten. «Er ist ein super Typ. Conz hat mittlerweile einige Jahre Erfahrung in dieser Liga. In der letzten Saison wurde er zu Unrecht kritisiert. Er hat einen guten Job gemacht. Er ist sicher einer der Top-3 Goalies der Liga.» Und dennoch formuliert der selbstbewusste Nyffeler seine Ambitionen klar. «Dies alles ändert nichts daran, dass ich an seiner Stelle im Tor stehen will.»

Shutouts beim NLA-Debüt

Noch ist offen, wie Trainer Hans Kossmann die Arbeitsteilung zwischen seinen beiden Goalies gestalten will. «Ich denke, dass Hans ein Trainer ist, der stets siegen will. Derjenige, der die bessere Leistung bringt, wird spielen», ist Nyffeler überzeugt. Dass der Zürcher durchaus die Qualitäten mitbringt, um Conz herauszufordern, hat er vergangene Saison bewiesen, als er mit den ZSC Lions sein Debüt in der NLA gab. In den ersten beiden Spielen blieb Nyffeler gegen Servette und Zug ohne Gegentor – dies war vor ihm noch keinem anderen NLA-Keeper gelungen. Nach insgesamt 15 Partien für die Lions stand seine Fangquote bei ausgezeichneten 96 Prozent. «Es war sicher schön, so in die NLA zu starten. Aber das ist nun Geschichte und ich kann mir davon nichts kaufen. Gottéron ist eine neue Challenge für mich. Ich gehe fokussiert an die Aufgabe heran. Am Ende hat sich harte Arbeit noch immer ausbezahlt.» Keine Frage: Der Kampf um den Platz im Freiburger Tor ist lanciert.

 

Offizieller Trainingsstart: Bis auf Jeannin alle Mann an Bord

D erweil mit dem langjährigen Gottéronspieler Valentin Wirz oder Tom Fritsche, dem jüngeren Bruder von John Fritsche, gestern der eine oder andere Trainingsgast mit den Freiburgern auf dem Eis stand, fehlten diverse andere Akteure. So waren etwa Benjamin Plüss und Thibaut Monnet wegen des Kickoffs des Schweizer Nationalteams entschuldigt. Bis auf Greg Mauldin waren auch die Spieler aus Übersee noch nicht mit von der Partie. Während Christian Dubé und Gottérons zweiter Zuzug neben Melvin Nyffeler, Jeff Tambellini, am Dienstag beziehungsweise gestern in Freiburg angekommen waren, treffen Marc-Antoine Pouliot und Joel Kwiatkowski heute ein. Einziger verletzter Spieler ist nach wie vor Sandy Jeannin. Trainer Hans Kossmann kann ab Montag also aus dem Vollen schöpfen. Das erste Testspiel findet am Samstag, 9. August, zuhause gegen St. Petersburg statt. fs

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