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Mengen- und Sanktionsreglement gab beim Milchverband zu reden

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Neyruz Das Reglement sei bereits an den Informationsversammlungen im vergangenen Winter mit den Produzenten diskutiert worden, erklärte gestern Clément Moret, Direktor des FMV. Es wurden dennoch zahlreiche Änderungsvorschläge eingebracht. Auf Antrag der Käsereigenossenschaft Alterswil forderte Josef Fasel, dass bei der Milchmenge zwischen Basismenge und Mehrmenge unterschieden werde. Ihm und seinen Berufskollegen ging es darum zu erreichen, dass bei allfälligen Kürzungen der Milchmengen zuerst die Mehrmengen reduziert werden. Es seien nämlich diese Zusatzmengen, welche in den letzten Monaten zu den Überschüssen geführt hätten, argumentierte er.

Die Wirtschaftskrise komme für die Milchproduzenten in einem ungünstigen Moment, stellte Präsident Hans-Peter Stirnimann fest. Sie erschwere den Aufbau einer Organisation, welche die aktuellen Probleme auf dem Milchmarkt lösen wolle. Die Versammlung genehmigte die von Direktor Moret erläuterten Statutenänderung, Tätigkeitsbericht und Verbandsrechnung.

Der Freiburger Milchverband zählt 178 Genossenschaften, 76 Käsereien, 1447 Produzenten und 39 Alpkäsereien. Die durchschnittliche Milchmenge pro Betrieb erreichte 176 897 Kilogramm. Seit dem Jahre 1997 ging die Zahl der Produzenten um 31,7 Prozent zurück. Gleichzeitig stieg die Milchmenge um über 50 Mio. Kilogramm, weil sich Käsereigenossenschaften aus Deutschfreiburg dem Verband anschlossen und Milchproduzenten ausserhalb des Verbandsgebietes Kontingente erwarben. Im vergangenen Jahr gaben 37 Produzenten die Milchproduktion auf. ju

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