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Merlacher Schüler räumen Sturmholz

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Seeufer- und Waldputzaktion der Unterweisungsschüler

Im Frühling, bevor die Vegetation den Boden wieder dicht bedeckt, sieht man im Wald und am Seeufer noch viel Unrat, der sich über das Jahr angesammelt hat. Es ist bereits zur Tradition geworden, dass die Unterweisungsschülerinnen und -schüler der Kirchgemeinde Merlach beim Grengspitz bis hin zum Chatonay-Park aufräumen.

Wer findet das ausgefallenste Objekt?

So war auch kürzlich wieder eine Gruppe Jugendlicher unter der Leitung von Pfarrer Andreas Hess und der Mitarbeit von Wildhüter Elmar Bürgy im Einsatz. Ausgerüstet mit Plastiksäcken, Zangen und Handschuhen wurde fleissig eingesammelt, was gedankenlose Zeitgenossen achtlos im Wald und am Seeufer liegen lassen:Flaschen, Büchsen, Plastik und jede Menge Robi-dog-Säcke. Es kam fast etwas Wettkampfstimmung auf, wer wohl am meisten zusammenlese – und wer auf die ausgefallensten Objekte stosse. Da gab es tatsächlich einiges zu bestaunen:Schuhe, Kleidungsstücke, elektronischer Schrott, Isolationsmaterial von Booten und vieles mehr.

Praktische Sensibilisierung

«Religionsunterricht praktisch» heissen solche Aktionen für Pfarrer Andreas Hess, der hinweist auf die Motivation und die Bereitschaft der Jugendlichen, sich für derartige Nachmittage zu begeistern. «Es nützt wenig, wenn man den Jugendlichen von der Verantwortung der Menschen der Schöpfung gegenüber nur predigt. Ich möchte sie selber Erfahrungen machen lassen. So merken sie am ehesten, dass nicht einmal ein achtlos weggeworfenes Kaugummipapier einfach so verschwindet. Das sensibilisiert sie schon.

Der Einsatz wer jedenfalls gross und die «Ernte» ertragreich. Unter der Leitung des Wildhüters stiess eine Gruppe Jugendlicher mit dem Boot in die unzugänglichen Uferpartien vor und sammelte Schwemmgut des Winters ein. Andere durchkämmten den Wald und stiessen dort vor allem auf Robi-dog-Säcke. «Eine gute Sache, diese Säcke», meinte ein Jugendlicher, «wenn sie die Leute dann nicht einfach ins Gebüsch schmeissen würden.»

Immense Arbeit nach «Lothar»

Anschliessend blieb Zeit, auf eine Anfrage der Forstdienste Murten einzugehen. Die Forstdienste reinigen im Grengspitz das kleine Fallholz von «Lothar» in mühsamer Handarbeit. Nach dem Räumen der grossen Stücke musste das Kleinholz beseitigt werden, bevor die Vegetation wieder alles bedeckt. Die Jugendlichen setzten sich auch hier ein, waren jedoch etwas ernüchtert über die Grösse der Arbeit. Hier konnten sie wohl nicht mehr als den berühmten Tropfen auf dem heissen Stein leisten. Aber auch das ist sicher eine positive Erfahrung der Schüler:Zu merken, welch riesige, monatelange Arbeit immer noch bleibt, um die Folgen der Zerstörung von einigen Stunden Sturm zu beseitigen. Auch, dass immer noch jede Hand zählt und Maschinen nur einen Teil der Arbeit tun können, war eine wertvolle Erfahrung.

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