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Metallbauer sind umworben

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Tag der offenen Tür für eine wenig bekannte Berufsgattung

Autor: Von CHRISTIAN SCHMUTZ

«Der Kanton Freiburg hat die grösste Dichte an Metallbauern pro Einwohner», sagte Andreas Furgler, Leiter des nationalen Bildungszentrums Metallhandwerk, am Dienstag vor den Medien. Die rund 100 Freiburger Metallbau-Unternehmen seien regional stark verankert und oft auch weltweit im Einsatz. Für die Freiburger Wirtschaft hätten sie eine tragende Rolle.

Qualifizierte Arbeiter sehr gesucht

Nur eben, da fängt das Problem an. Das Image von solch handwerklichen Berufen ist bei jungen Leuten nicht genial. Momentan zählt der Kanton Freiburg zwar 129 Lernende für Metallbauer oder Metallbaukonstrukteure, sagte Paul Alber Minder vom Arbeitgeberverband. Aber um mittelfristig den Bedarf an qualifizierten Arbeitern zu decken, brauche es mehr.So hat die Schweizerische Metall-Union eine vierjährige Image- und Nachwuchs-Kampagne ins Leben gerufen. «Wir wollen Jugendliche vor der Berufswahl für diese Arbeit begeistern», sagte Andreas Furgler. Für die Metall-Union steht die Qualität der Tätigkeit im Vordergrund. «Wir wollen nicht sagen, dass wir besser sind als andere, sondern zeigen, was hier alles Gutes läuft.» Aluminium, Stahl und Inox werden hier zu Treppen(-geländer), Fensterrahmen, Wintergärten oder Traggerüsten verwandelt.Für Olivier Schnetzler von der Firma Schnetzler SA in Givisiez sowie seine beiden Lehrlinge Guillaume (17) und Asani (19) steht die Vielfalt im Vordergrund. Es sei nicht besonders laut, dreckig und körperlich anstrengend, sondern brauche bereits ein technologisches Grundwissen. Der Vorteil des Berufs sei, dass man ein Produkt von der Idee über die Pläne bis zur fertigen Montage mitverfolgen könne. Aber auch danach sei die berufliche Laufbahn offen für Fachhochschulen oder gute Jobs. Nicht zuletzt, weil Metallbauer gesucht seien, stimmten auch die Löhne, sagte Bildungszentrumsleiter Furgler.Die technologische Entwicklung sei enorm und der Beruf sehr modern, betonte Johann Haymoz, Metallbauer aus Düdingen. «Vieles hat sich in den letzten 50 Jahren geändert vom einstigen Bauschlosser bis zum heutigen Metallbauer.»

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