Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Michel Dousse ist bestens vorbereitet

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Michel Dousse gehört schon seit Jahren zu den besten Freiburger Schwingern. Der 26-jährige Oberschroter hat seit seinem ersten Kranzgewinn 2011 am Freiburger Kantonalen in Marly elf weitere Kränze geholt. Seinen bisher grössten Triumph feierte er vor zwei Jahren, als er in Collombey das Walliser Kantonale für sich entscheiden konnte, weil er von einem gestellten Schlussgang zwischen Ivan Mollet und Marc Gottofrey profitierte.

Gelungene Hauptprobe

Morgen Sonntag beim Freiburger Kantonalen in Heitenried will Dousse wieder möglichst weit vorne mitschwingen. Die Hauptprobe für diesen ersten Höhepunkt der Saison ist Dousse mit dem Sieg beim regionalen Fest in Grolley vom letzten Sonntag gelungen. «Die ersten drei Regionalfeste waren mir noch nicht ganz so wichtig. Ich war auch müde vom Training. Letzten Sonntag wollte ich hingegen meine Form testen und ging gut vorbereitet ans Fest – es lief perfekt», sagt Dousse. Die Vorfreude auf das Kantonalfest ist gross, zumal er als Mitglied des organisierenden Schwingklubs Sense am Aufbau des Festgeländes beteiligt gewesen ist. «Es werden sicher viele Leute aus der Region anwesend sein. Und dass man schon weiss, wie der Festplatz aussehen wird, macht es noch einmal spezieller.»

Ein konkretes Rangziel hat sich Dousse für Sonntag nicht gesetzt. «Ich hoffe einfach, dass ich so schwingen kann wie zuletzt in Grolley und die Griffe durchziehen kann. Wie weit es reicht, werden wir dann sehen.» Die Konkurrenz mit starken regionalen Schwingern wie Lario Kramer oder Benjamin Gapany sei gross, «und auch die Berner oder andere Westschweizer Schwinger sind stark.»

Nützliches Sportstudium

Das Freiburger Kantonale ist für Dousse eine erste wichtige Standortbestimmung im Hinblick auf das Eidgenössische in Zug. «Die Saisonplanung ist natürlich auf das Eidgenössische ausgerichtet, dann will jeder in Topform sein.» Dieses Ziel sei sehr motivierend und stets im Kopf präsent, auch weil man ständig darauf angesprochen werdet. Dass er sich zum dritten Mal nach Burgdorf 2013 und Estavayer-le-Lac 2016 – als er beide Male am Sonntag bereits nicht mehr dabei war – qualifizieren wird, daran gibt es im Grunde keinen Zweifel. Und dennoch sagt Dousse: «Jeder muss zuerst seine Kränze machen. Aber wenn ich gesund bleibe und weiter so schwinge wie bisher, sollte der Qualifikation nichts im Weg stehen.»

Die nötige körperliche Verfassung wird Dousse allemal mitbringen, studiert er doch in Magglingen Sportwissenschaften. «Das erlernte Fachwissen kann ich perfekt bei mir selber anwenden. Zugleich kann ich vieles ausprobieren und tüfteln und dabei lernen und Erfahrungen sammeln.» Auch wenn sich sein Training über den Winter in den letzten Jahren nicht grossartig verändert habe, arbeite er inzwischen doch um einiges professioneller. «Seit zwei Jahren nutze ich Leistungstests, die mir aufzeigen, ob ich noch mehr trainieren muss oder ob ich schon zu viel mache. Früher war ich eher am oberen Limit mit Sport und Studium, und die Belastung war zu gross. Mit der Hilfe der Leistungstests kann ich das nun besser steuern.»

Michel Dousse wendet sein Fachwissen aber nicht nur für sich an, sondern neu auch für die Eishockeyspieler der Düdingen Bulls, die er in diesem Sommer erstmals fit für die kommende Swiss-Regio-League-Saison macht. «Es ist genial, mit einem Team zusammenzuarbeiten, das wirklich will und motiviert ist. Das macht das Sportlerherz glücklich.» Es ist eine Richtung, die Dousse auch für die Zeit nach dem Abschluss des Studiums sehr interessiert. Denkbar ist aber auch der Beruf des Sportlehrers, wo er sich ebenfalls ein Diplom erarbeitet.

1. Gang

Spitzenpaarungen

Das Anschwingen des 95.  Freiburger Kantonalfests in Heitenried findet am Sonntag um 8.30 Uhr statt. Dabei treffen unter anderem Benjamin Gapany und Lario Kramer auf Berner Gäste.

fs

Benjamin Gapany – Christian Gerber

Lario Kramer – Fabian Staudenmann

Fritz Ramseier – Pascal Piemontesi

Adrian Thomet – Johann Borcard

Martin Rolli – Vincent Roch

Michel Dousse – Thomas Ramseier

Mickaël Matthey – Rolf Kropf

Stéphane Haenni – Marc Guisolan

Marc Gottofrey – Augustin Brodard

Antoine Ducry – Steve Duplan

Florian Minder – Victor Cardinaux

Kilian Colò – Fabien Emonet

Festgelände

Fünf Sägemehlringe und Tribünen für 2500 Zuschauer

Das 95. Freiburger Kantonalfest in Heitenried wird vom Schwingklub Sense organisiert. Das 16-köpfige Organisationskomitee wird von Emanuel Waeber geführt. Das Budget für das Fest beträgt 140 000 Franken.

Erwartet werden am Sonntag rund 120 Schwinger, darunter Gästeschwinger aus den Klubs Siehen (Emmental) und Schwarzenburg. Das Kantonale ist zudem auch wegweisend für das Eidgenössische von Ende August in Zug, zählt es doch für die Westschweizer als Qualifikation.

Auf dem Fussballplatz in Heitenried wurde in den vergangenen Tagen eine Arena mit fünf Sägemehlringen aufgebaut. Die Tribünen bieten Platz für rund 2500 Zuschauer.

Parkplätze für die Besucher sind in unmittelbarer Nähe vorhanden. Bei ungünstiger Witterung können die Autos bei der Sodbachbrücke parkiert werden. Von dort kann dann ein Shuttledienst genutzt werden.

fs

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema