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Michel Ritter wählt eigenes Team

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Am Centre culturel suisse Paris (CCSP) wechselt das ganze Team. Die sechs Angestellten hatten im Frühjahr wegen tief greifender Vertrauenskonflikte erfolglos die Entlassung von Direktor Michel Ritter gefordert.

Die bisherige Equipe beende ihre Arbeit für das CCSP Anfang Dezember «nach gemeinsamer Vereinbarung mit der Direktion», hiess es gestern in einer Pressemitteilung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.
Der Leitende Ausschuss der Pro Helvetia hatte Mitte Mai den Freiburger Michel Ritter überraschend auf seinem Posten belassen, obwohl eingeräumt wurde, er habe als Geschäftsführer «reale Schwächen». Man wolle dem «lernfähigen Mann», der damals erst ein gutes halbes Jahr am CCSP wirkte, «mehr Zeit lassen», lautete die Begründung von Stiftungsratspräsidentin Yvette Jaggi.
Michel Ritter hat seinen neuen Stab laut Pressesprecherin selber zusammengestellt. Neu realisieren Klaus Hersche und Nicolas Trembley das künstlerische Programm des Hauses. Sie gelten als ausgewiesene Fachleute für multi- und interdisziplinäre künstlerische Konzepte, wie Michel Ritter sie bevorzugt. Den technischen Betrieb leitet Eric Binnert.

Reorganisation abgeschlossen

Mit der personellen Neubesetzung sei die im Juni begonnene Reorganisation abgeschlossen, schreibt Pro Helvetia. Sie hatte zur Behebung der Krise beschlossen, Ritter stärker zu beaufsichtigen und die Strukturen des Centres anzupassen. Ritter musste ein Pflichtenheft unterschreiben, das von ihm eine gleichmässige Berücksichtigung aller Kunstsparten verlangte.

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