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Michelle Stirnimann, Mitglied der Juso

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Nachgefragt bei …

Michelle Stirnimann, Mitglied der Juso

Autor: Corinne Egger

Kerzers Die 18-jährige Gymnasiastin Michelle Stirnimann aus Kerzers gehört zum Vorstand der Jungsozialisten (Juso) des Kantons Bern und der Untersektion Bern. Sie ist auch Mitglied der Jugendkommission der SP in Kerzers.

Michelle, wann und weshalb hast du dich entschieden, in die Politik zu gehen?

Das war etwa mit 16. Den genauen Grund weiss ich nicht mehr. Ich bin jedoch schon in einem politischen Umfeld gross geworden. Meine Eltern haben oft über Politik gesprochen. Eines Tages dachte ich, dass ich jetzt auch etwas machen möchte, und habe mich bei der Juso angemeldet.

Wie schaffst du es, deine politischen Tätigkeiten und das Gymnasium unter einen Hut zu bringen?

Das überschneidet sich schon öfters mal. Grundsätzlich hat die Schule Priorität, doch wenn nachmittags politische Aktionen stattfinden, würde ich dort dennoch gerne hingehen. Leider bleibt manchmal nichts anderes übrig, als darauf zu verzichten.

Was möchtest du in der Politik erreichen?

Mir geht es vor allem darum, den Jugendlichen zu zeigen, dass die Politik ein Weg ist, die eigene Meinung kundzutun und die Welt so herzurichten, wie man möchte. Wenn man nur zu Hause sitzt und alles schlecht findet, bringt dies überhaupt nichts. Doch wenn man versuchen will, etwas zu ändern, ist die Politik ein Schritt in Richtung Ziel.

Warum sollten sich auch andere Jugendliche vermehrt politisch engagieren?

Für die Jugendlichen ist es extrem wichtig, sich politisch zu engagieren, weil es um unsere Zukunft geht. Wenn ein 60-Jähriger überall nur noch Apfelbäume pflanzen will, kann ihm egal sein, was daraus wird, da er die Konsequenzen sehr wahrscheinlich nicht mehr miterleben wird. Darum liegt es an den Jugendlichen, die Zukunft nach ihren Wünschen zu gestalten.

Was würdest du an der Politik in der Schweiz ändern, wenn du die Möglichkeit dazu hättest?

Ich würde den Generationendialog fördern. Dessen Wichtigkeit wird oft betont, doch nirgends richtig umgesetzt. Ich denke, die älteren Menschen erachten andere Dinge als wichtig. Deshalb sollte die ältere Generation auf die Jungen hören und umgekehrt auch; damit beide Generationen profitieren können.

Was war dein bisher schönstes Erlebnis in der Politik?

Das Schönste an der Politik ist, wenn andere deinen Einsatz schätzen. Wenn man Leserbriefe oder einen Blog schreibt, sehen dies wenige. Doch wenn jemand auf einen zukommt und sagt, dass er den Leserbrief gut fand, ist das ein tolles Erlebnis.

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