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Mieter wollen im Espace Boxal bleiben

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Der Kündigungsbrief flatterte den Mieterinnen und Mietern des «Espace Boxal» Ende Juli ins Haus. Die Eigentümerin der ehemaligen Fabrikgebäude, die Metallwerke Refonda AG im zürcherischen Niederglatt, hatte darin den rund 50 Mietern verkündet, dass sie bis Ende August 2008 ausziehen müssen. Im Espace Boxal sind heute Künstlerateliers, Architektur-, Ingenieur-, Übersetzungs-, Reisebüros und andere Kleinbetriebe untergebracht.Die Mietergemeinschaft des Hauptgebäudes hat nun bei der kantonalen Schlichtungskommission für Mietsachen die Kündigung angefochten, wie Christa Mutter von der Mietergemeinschaft auf Anfrage erklärte. «Die Kündigung ist missbräuchlich. Die Eigentümerin gibt keinen klaren Grund an, warum sie das Mietverhältnis auflösen will.»Viele Mieter haben ihre Büros und Ateliers seit 16 Jahren im Espace Boxal und eine eigene Kultur geprägt. Auf dem Areal befindet sich auch die Diskothek Too See. Es sei nicht möglich, innerhalb eines Jahres etwas Vergleichbares zu finden, erklären die Mieter und verlangen eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre bis 2010.

Keine konkreten Pläne für Boxal

Die ehemaligen Fabrikgebäude sind sanierungsbedürftig. Wegen Sicherheitsmängel mussten einige Mieter bereits ausziehen. Weil eine vollumfängliche Sanierung in den Augen der Alcan-Tochter Refonda zu kostspielig ist, will sie das Boxal-Grundstück verkaufen. Da auf dem Gelände der ehemaligen Giesserei Boxal aber Altlasten zu vermuten sind, ist ein Käufer schwer zu finden. Laut Informationen der Alcan wird deshalb nun ein Bodensanierungskonzept erarbeitet und über eine mögliche Neunutzung nachgedacht. rsa

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