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Mieterverband unter neuer Führung

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Autor: Miro Zbinden

Düdingen Erwin Jutzet, Staatsratspräsident und Ehrenmitglied des Mieterverbandes (MV) Deutschfreiburg, eröffnete die 25. Generalversammlung des MV am vergangenen Mittwoch mit stolzen Worten. Seine Begeisterung über ein erfolgreiches Vierteljahrhundert Vereinsgeschichte war dabei nicht zu überhören: «Freude herrscht! Der Mieterverband Deutschfreiburg ist eine Erfolgsgeschichte.»

Gute Arbeit geleistet

Jutzet betonte, dass in den vergangenen Jahren viele tatkräftige Mitglieder und unzählige Stunden an intensiver Arbeit nötig gewesen seien, um dem Verein eine derart konstante Entwicklung und ein gesundes Wachstum zu ermöglichen. Für die Mieterinnen und Mieter Deutschfreiburgs sei es ein grosser Gewinn, auf einen funktionierenden und professionellen Mieterverband zählen zu dürfen, der sich ihren Fragen annehme und ihre Interessen vertrete. Der neue Vereinsrekord von 605 Mitgliedern und die positive finanzielle Bilanz des letzten Jahres vermag dies zu bezeugen.

Mängel in Wohnungspolitik

«Die Neumietzinsen in den Agglomerationen haben in den letzten zehn Jahren ein fünfmal schnelleres Wachstum erfahren als die ordentliche Teuerung im selben Zeitraum.» Christian Levrat, Nationalrat und Gastreferent, sprach in einem ungleich ernsteren Teil des Abends die Missstände an, welche derzeit auf dem Wohnungsmarkt herrschen. Um zu verhindern, dass die anhaltende starke Belastung der Haushaltsbudgets durch hohe Mietzinsen zu weitreichenden Problemen führe, müssten der Kanton und die Gemeinden geeignete Mittel finden, um aktiv auf die Wohnungspolitik einzuwirken. Denn spekulatives, auf hohe Rendite zielendes Verhalten einiger Immobiliengesellschaften sei, so Levrat, ein Hauptgrund für die ganze Misere. Dem sei in Zukunft ein Riegel vorzuschieben, führte Christian Levrat aus.

Wechsel im Vorstand

Schliesslich führte Präsident Stefan Keller ein letztes Mal durch den offiziellen Teil der Generalversammlung. Keller legt sein Amt als Vorstandsvorsitzender nach vier Jahren nieder und übernimmt den Posten des Vizepräsidenten von Thierry Steiert, der sich ganz aus dem Vorstand zurückzieht.

Als neuer Präsident wurde Andreas Stöckli vorgeschlagen. Der Rechtsanwalt und Doktorand aus Freiburg wurde zusammen mit dem neu formierten Vorstand einstimmig von der Versammlung gewählt und zeigte sich erfreut über das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

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