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Migros schluckt Denner

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Migros schluckt Denner

Paukenschlag im Schweizer Detailhandel

Ein Jahr nach ihrer Ankunft haben Aldi und Lidl den Schweizer Detailhandel bereits durcheinandergewirbelt. Denner sucht Zuflucht bei Migros, um gegen die ausländischen Discountgiganten zu überleben.

ZÜRICH. Die Migros übernimmt 70 Prozent am drittgrössten Lebensmittelhändler, wie beide Konzerne am Freitag bekannt gaben. Der Rest bleibt vorerst im Besitz der Familie von Denner-Chef Philippe Gaydoul, die damit nach Einschätzung von Experten genau zum richtigen Zeitpunkt Kasse macht.Zum Verkaufspreis wollte Gaydoul nichts sagen. Im Alleingang müsste Denner später im Preiskampf Federn lassen und der Wert des Unternehmens würde kontinuierlich sinken, meinten Experten. Denner habe als rein in der Schweiz tätiges Familienunternehmen nicht genügend grosse Einkaufsvolumen, um die Preise der Konkurrenz aus dem Ausland unterbieten zu können. Trotz weiterer Expansion würde das Wachstum von Denner früher oder später an Grenzen stossen. «Der Alleingang ist für uns keine valable, langfristige Option», sagte Gaydoul vor den Medien.Deshalb verkaufe er die Discountkette lieber, solange es noch gut laufe. Im vergangenen Jahr kletterte der Denner-Umsatz um 21,2 Prozent auf den neuen Rekord von 2,606 Mrd. Franken.

Idealer Partner

Angesichts dieser Lage habe Denner mit der Migros den idealen strategischen Partner gefunden, erklärte Gaydoul: «Wir ergänzen uns in jeder Beziehung perfekt.» Denner könne billiger einkaufen und die Migros gewinne durch den Schulterschluss an Stärke im florierenden Discountmarkt, sagte Konzernchef Herbert Bolliger.Denner bleibe aber Denner und setze das Discountkonzept unverändert fort. Gaydoul führt die Kette noch drei Jahre als Chef weiter. Änderungen für die 3500 Denner-Angestellten soll es keine geben.sda

Bericht auf Seite 15

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