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Milchbauern sollen für ihre Arbeit respektiert werden

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«150 Millionen für offenen Milchmarkt» – FN vom 15. Mai

Letzte Woche wurde vom Bundesrat ein Rapport veröffentlicht, welcher die heuchlerischen Vorteile einer Milchmarktöffnung mit der EU schönredet. Angeblich würde eine solche Öffnung der Schweizer Wirtschaft guttun. Diese Schlussfolgerung enttäuscht mich sehr, denn eine Marktöffnung dient nur der EU, welche billiger Milch produziert als die Schweiz, und im Gegenzug schadet sie nur unseren Milchbauern.

Erstens würde eine solche Öffnung den Milchpreis pro Liter Milch um 16 Rappen verringern. Somit würde der an unsere Bauern ausbezahlte Preis von 63 Rappen auf 47 Rappen fallen. Es darf dabei nicht ausser Acht gelassen werden, dass der heutige Preis von 63 Rappen die unterste noch tragbare Grenze für die Milchbauern ist, welche es auf keinen Fall mehr zu verringern gilt.

Wir müssen einmal aufhören, andauernd die Preise für die von den Bauern produzierten Nahrungsmittel zu reduzieren, um anschliessend diese Preisreduktionen systematisch mit Subventionen zu kompensieren und in einer dritten Phase schlussendlich auch die Subventionen fallen zu lassen. Dies lässt sich aus gesundem «Bureverstand» einschlägig rückschliessen. Weiter hätte eine solche Öffnung katastrophale Folgen für die Milchbauern und indirekt auch für die Konsumenten, welche ihre Milch und Produkte aus der lokalen Landwirtschaft beziehen wollen.

Mit der Aufgabe der Milchkuhprämien in der Agrarpolitik 2014-2017 wurden die Freiburger Milchbauern schon hart getroffen und mit einer solchen Öffnung, wären es wieder die gleichen, die bluten müssten. Folglich gilt es, sich entschlossen in die Schlacht zu werfen, um diese Milchmarktöffnung und jegliche weitere Abschwächungsversuche gegen die Freiburgische Landwirtschaft zu bekämpfen!

 

«Die Marktöffnung dient nur der EU, welche billiger Milch produziert als die Schweiz, und im Gegenzug schadet sie nur unseren Milchbauern.»

 

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