Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Milchverarbeiter Cremo übernimmt die Führung der Von Mühlenen AG

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Dem Milchverarbeiter Cremo ist 2010 ein rauer Wind entgegengeschlagen. Verschlechterung der internationalen Konjunktur, der starke Schweizer Franken und die hohen Butterlager haben das Unternehmen belastet. Dank eines strengen Kosten- und Risikomanagements hat das Unternehmen gemäss einer Mitteilung dennoch ein gutes Resultat mit 486 Millionen Umsatz und einem Cashflow von 29 Millionen Franken erreicht. Gegenüber dem Vorjahr wurde eine höhere Bruttomarge trotz eines tieferen Umsatzes erzielt.

Von Mühlenens nicht mehr in ihren Funktionen

Um die strikte Kostenführungsstrategie weiterzuverfolgen hat Cremo entschieden, die komplette Führung des Unternehmens Von Mühlenen in Düdingen zu übernehmen. Im Herbst 2006 hatte die Cremo die Von Mühlenen AG übernommen. Dieses Unternehmen verzeichnete allerdings in den letzten beiden Jahren grosse Verluste, so dass Cremo im Sinne einer guten Rentabilität die Führung ganz in die Hand nahm. Als Konsequenz dieser Restrukturierung haben Roger und Walo von Mühlenen alle ihre Funktionen in der Cremo-Gruppe niedergelegt, schreibt das Unternehmen.

Sorgen bereitete der Cremo auch die finanziellen Risiken durch die zu grossen Butterlager. Dies veranlasste die Cremo, eine Segmentierung des Milchpreises einzuführen.

Milch auf den Weltmarkt exportiert

17 Prozent der seit dem 1. April 2010 gesammelten Milch wurde direkt auf den Weltmarkt exportiert. Das erlaubte in dieser ersten Phase, die Butterlager des Unternehmens zu stabilisieren. Trotz des grossen Milchüberschusses im Land waren Cremo und ihre Produzenten die einzigen, die eine solche Massnahme ergriffen.

Die leichte Abnahme der gesamten Milchmenge und die Tatsache, dass ein Teil des Butterlagers zum Weltmarktpreis und nicht zum Schweizer Preis abgesetzt wurde, erklärt den Umsatzrückgang.uh

Dank strengem Kosten- und Risikomanagement schrieb die Cremo im Jahr 2010 trotz schwieriger Konjunkturlage schwarze Zahlen.Bild Aldo Ellena/a

Roger und Walo von Mühlenen haben alle ihre Funktionen in der Cremo-Gruppe niedergelegt.

Mehr zum Thema