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Milchverband: Vorstand im Kreuzfeuer der Kritik

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pringy Angesichts der «sehr beunruhigenden Situation» auf dem Milchmarkt haben Mitglieder der Verhandlungsgruppen für Industriemilch auf Vorschlag des Vorstandes des Freiburger Milchverbandes (FMV) beschlossen, die Mehrmengen bei der Milch um 40 Prozent zu reduzieren.

Wie der FMV am Mittwoch bekannt gegeben hat, gilt dieser Beschluss unter der Bedingung, dass diese Massnahme landesweit beschlossen wird. Der gefällte Entschluss werde an die neue Branchenorganisation der Schweizer Milch weitergeleitet, deren Gründung Ende Juni 2009 vorgesehen ist. «Wir wollen nämlich Gewähr haben, dass die anderen Verbände die Mehrmengen auch reduzieren,» sagte FMV-Präsident Jean-Pierre Stirnimann den FN gegenüber.

Kritik von Uniterre

Vor dem Sitzungslokal im Haus des Greyerzerkäses in Pringy herrschte am Montagabend eine gespannte Atmosphäre. Mitglieder der Freiburger Sektion Uniterre blockierten den FMV-Vorstand und die Vertreter der Industriemilchproduzenten mehrere Stunden lang.

«Wir stecken in einer Krise, die Märkte sind überlastet und der Verband unternimmt nichts. Im Gegenteil, er verteilt weiter Mehrmengen», kritisierte der Produzent Paul Ecoffey aus Rueyres-Treyfayes. Laut Uniterre soll die Mengensteuerung national angegangen werden. Eine Reduktion um 40 Prozent sei angesichts der kritischen Marktlage ungenügend. Die Organisation fordert deshalb, dass die Mehrmengen sistiert werden. «Das Problem ist nicht so einfach, wie Uniterre es darstellt», erklärte FMV-Vorstandsmitglied Rinaldo Lottaz aus Alterswil. ju/wb

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