Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Militärmusik und tänzelnde Pferde

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Fünfte Aventicum Musical Parade

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

Die Festbesucher der Aventicum Musical Parade erkennt man an verschiedenen Details: Sie schreiten frohgemut mit einer Wolldecke unter dem Arm, in Fachgespräche über Armee-Gepflogenheiten vertieft und mit Kennermiene eine Stunde vor Konzertbeginn in gemessenem Schritt vom Parkplatz unterhalb des Städtchens zur römischen Arena hinauf.Oben werden sie nicht von Cäsar und seinen Vasallen empfangen, sondern von einschmeichelndem Swing, gespielt von der Swiss Army Gala Band. Die Arena füllt sich bis auf den letzen Platz, rund 5000 Zuschauer freuen sich auf die Militärmusik. Der Duft von süssen Waffeln und gebratenen Würsten wird intensiver. Dann endlich beginnt die fünfte Aventicum Musical Parade.

Militärischer Gleichschritt und Hüftschwung

Die holländische Formation «Fanfare Band of the Mounted Regiments of the Royal Netherlands Army» tritt als erste Band auf. In ihren historischen Uniformen, grünem Gewand, weissen Gamaschen und roten Federn auf dem Kopf begeistern sie sofort das Publikum. Zu sanften Posaunenklängen gehen sie in Sternformationen. Die «United States Army Europe Band», in Heidelberg stationiert, gastiert zum ersten Mal in der Schweiz. In exaktem Gleichschritt gehend, musizieren die Soldaten und einige wenige Soldatinnen. Plötzlich ändert die Stimmung, Solosänger aus der Army-Band reissen das Publikum mit Hüftschwung und Drive in der Stimme zu Begeisterungsrufen und tosendem Applaus hin.Die «Swiss Army Central Band» in roten Westen und weissen Hosen und die «Fanfare der Rekrutenschule 16-2» in grünem Tenü zeigen, dass sie musikalisch ihren ausländischen Kollegen ebenbürtig sind: Eindrückliche Trompeten-Stücke, Tambouren-Präzision und schöne Sternfiguren begeistern. Die Musiker des «Latvian Republic National Armed Forces Staff Orchestra» sind erst seit rund 15 Jahren zusammen, harmonieren aber zur Freude des Publikums perfekt. Sie stehen den Engländern in nichts nach. Diese «Band of HM Royal Marines, Britannia Royal Naval College» spielt und schreitet die Arena ab, wie sie es schon seit Jahrhunderten in aller Welt tut: exakt und verlässlich.

27 Pferde verzaubern 5000 Konzertbesucher

Für einmal sind es nicht die Pferde vom Zirkus Knie, die in einer Arena stolz ihre Runden drehen. Eine Viertelstunde lang tänzeln, schreiten und galoppieren die von ihren Reitern perfekt geführten Armeepferde in der römischen Arena und führen ein poetisches und berührendes Spektakel vor. In Viererformationen bilden die Tiere, hautnah nebeneinander gehend, Sterne, Kreisel u. v. a. Figuren.Zum Finale spielen alle rund 350 Militärmusiker gemeinsam populäre Melodien aus Musicals. Die Freiburgerin Daniela Simmons singt das weltberühmte «Cabaret» und «Don’t cry for me Argentina». Der Schweizer Trompeter Patrick Bianco stiehlt mit seiner Perfektion im Solostück die Show, er wird reichlich belohnt mit Applaus. Alain Petitpierre ist für die künstlerische und Pascal Favre für die musikalische Leitung verantwortlich. Die Organisation der Aventicum Musical Parade ist wie immer von Avenches Tourismus und der Schweizerischen Militärmusik geleitet.Die Militärmusik-Bands haben nicht nur an den beiden Konzerten am Freitag und Samstag das Publikum begeistert, sie zeigten auch tagsüber an spontanen Auftritten in Avenches ihr Können.

Mehr zum Thema