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Millionen von Ziegeln und Dachlatten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: 100 Jahre Hubschmied Bedachungen in Murten und Ins

Autor: Von TILDY SCHMID

«Unzählige Millionen Ziegel, Eternitplatten, Dachlatten und Nägel sind während den letzten 100 Jahren durch unsere Hände gegangen», erinnert sich Ernst Hubschmied, Enkel des Gründers und Inhaber der Hubschmied AG.

Im Jahr 1900 findet der 19-jährige Johann Hubschmied Arbeit bei der Dachdeckerei Amacher in Ins. Schon 1903 eröffnet er sein eigenes Dachdeckergeschäft. Nur fünf Jahre später ersteigert Johann Hubschmied im Restaurant «Zum Wilden Mann» in
Ins die Liegenschaft Kirchbergstrasse 141, heute St.-Jodel-Weg 26. 1939,
als der Sohn Ernst die Dachdeckermeisterprüfung absolviert, stirbt der Vater.
Ernst Hubschmied senior übernimmt das Dachdeckergeschäft mit Landwirtschaft, Moosgarten und Feldacker, einer Kuh und zwei Schweinen. Mit seiner Frau Hanna hat er vier Kinder: Hans, Ernst, Paul und Erich. 1968, nach dem Tod des Vaters Ernst, übernehmen die Söhne Hans und Ernst das Unternehmen, das sie mit Gerüstbau und Spenglerei erweitern. Sie gründen die Hubschmied + Co.

Entwicklung Schlag auf Schlag

Später wird das Dachdeckergeschäft von Fritz Deloséa in Murten übernommen und eine Filiale gegründet. Murten wird erweitert mit dem Bau eines Wohn- und Geschäftshauses im oberen Neugut 2. Ernst Hubschmied übernimmt die Hubschmied + Co. und gründet die Hubschmied AG.

In Murten wird Spenglermeister Hans Stucki zum Geschäftsführer ernannt. Der Bruder Hans Hubschmied tritt nach 45 Jahren in den Ruhestand. 2003 wählt die Hubschmied AG den Sohn von Ernst, Thomas Hubschmied, in den Verwaltungsrat und bestimmt ihn zum Vizepräsidenten der Hubschmied AG, die heute 14 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt.

Die Handschrift des Dachdeckers

In Ins und Murten wie der weiteren Umgebung tragen viele Objekte die Handschrift der Firma Hubschmied. So unter anderem das Gemeindehaus in Ins, die Schulhäuser, das Alte Spital, die Zehntscheune, Pfarrhäuser und Kirchen in Ins, Erlach, Gampelen, Merlach, Cressier und Ligerz, die Sporthallen in Ins, Gampelen und Brüttelen, der Werkhof in Ins sowie die Diamed-Erweiterung und Juracime-Zementfabrik in Cressier.

Früher waren Tagewerke von bis zu zwölf Stunden Dauer, wohlverstanden ausgerüstet mit Seil, Handkarren, Handwerkzeug und Holzgerüst, an der Tagesordnung. Heute besorgt man mit modernen Hilfsmitteln wie Maschinen und Kran einen Grossteil der manuellen Arbeit. «Doch nach wie vor bildet die umfassende Qualitätsarbeit die Grundlage bei der Betreuung unseres Kundenkreises», betont Ernst Hubschmied, denn Qualität zahle sich auch angesichts des harten Termin- und Preisdrucks aus, «denn Entwicklung ist unser Ziel».

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