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Millionenschwere Sturmschäden

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Schwarzsee: geschlossen. Charmey: geschlossen. La Berra: geschlossen. Moléson: geschlossen. Die Berg­bah­nen und Skilifte im Kanton Freiburg standen gestern fast alle still. Am Tag nach dem Sturm Burglind blieb es windig, dazu kam noch der Regen. Matthias Jungo von den Kaisereggbahnen Schwarzsee: «Wir kämpfen mit kleineren Sturmschäden und dem starken Regen, der im schlimmsten Fall zu Gräben in den Pisten führen kann. Um das zu verhindern, verlegen wir Rohre in den Boden.» Mit bis zu 150  Stundenkilometern blies Burglind am Mittwoch auf der Kaiseregg, und nun kämpft man mit den Folgen. In der Ferienzeit ein gewichtiger Verlust? «Klar ist es ein Verlust. Aber wir müssen mit dem Wetter leben, und bisher lief die Ferienzeit ganz gut.» Bereits heute sollen einige Bahnen wieder in Betrieb sein.

Hier geht’s zum gestrigen Bericht über den Sturm Burglind.

Die Bergbahnen Jaun hat es weniger stark erwischt. Die tiefer gelegenen Skilifte waren gestern in Betrieb. Der starke Wind in der Höhe sorgte aber dafür, dass die Sesselbahn geschlossen blieb. Zum Niederschlag meint Betriebsleiter Thomas Buchs mit einem Schmunzeln: «Die Gäste auf den Pisten sind halt einfach schnell durchnässt. Sonst ist der Regen für uns aber kein grosses Problem.»

Galterntal gesperrt

Das Oberamt des Sensebezirks und die Gemeinde Tafers teilten gestern mit, dass der Wanderweg durch das Galterntal auf Boden der Gemeinde Tafers vorübergehend gesperrt wird. Grund dafür seien umgestürzte Bäume und der anhaltende Regen. Über die genaue Dauer der Sperre konnte Vizeoberamtfrau Sarah Hagi Göksu gestern keine Auskunft geben.

Stromausfälle behoben

Nachdem im Gebiet von Groupe  E im Kanton Freiburg zeitweise über 500 Kunden ohne Strom waren, meldete das Energieunternehmen bereits am späteren Mittwochabend, es herrsche wieder Normalbetrieb. Besonders vom Stromausfall betroffen war die Broye-Region.

600 Schadenmeldungen

Bei der Kantonalen Gebäudeversicherung (KGV) sind seit Mittwoch rund 600 Schadenmeldungen eingegangen. Die KGV schätzte die Schadensumme gestern Mittag auf zwei bis drei Millionen Franken. Kleinere Gebäude habe der Sturm komplett zerstört, so der Leiter der Abteilung Versicherung, Grégoire Deiss. In anderen Fällen sei nur das Dach ganz oder teilweise beschädigt worden. Da auf den Sturm nun Regen folge, sei es wichtig, dass die Betroffenen die Schäden so schnell wie möglich provisorisch reparierten. Allen Hauseigentümern rät Deiss, die Abwasserkanäle an den Dächern zu reinigen und die Garageneinfahrten zu säubern, damit das Regenwasser abfliessen kann.

Besserung am Wochenende

Die Prognosen des Bundesamts für Meteorologie zeigen für heute weiterhin mässige bis erhebliche Gefahren in der ganzen Schweiz. Im Mittelland sowie im Nordosten ist es der Wind, im südwestlichen Jura sowie im Wallis kommen noch heftiger Regen oder Schneefall zu den stürmischen Verhältnissen dazu. Am Wochenende soll sich die Lage entspannen. Das freut bestimmt die Skigebiete, die somit zum Abschluss der Ferien nochmals auf zwei gute Tage hoffen dürfen.

Schadenfall

Meldungen am besten via Website und mit Fotos

Betroffene, die ihren Schadenfall noch nicht gemeldet haben, sollen das wenn möglich über die Web­site der Kantonalen Gebäudeversicherung Freiburg tun. Massnahmen zu Sicherheit und Schadensbegrenzung sind sofort zu treffen, ansonsten sind die beschädigten Teile bis zum Eintreffen des KGV-Vertreters in ihrem aktuellen Zustand zu belassen. Zu Beweiszwecken sollen die Schäden fotografiert und im besten Fall schon zusammen mit der Schadenmeldung an die KGV geschickt werden.

jwe

Weitere Informationen zur Schadenanzeige: www.ecab.ch

 

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