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Minder zieht es in das Burgund

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Im beschaulichen Laupen ist wieder einmal viel los: Im Haldenweiher wird ein Tourist, der mit seinem E-Bike die Herz-Route gefahren ist, tot aufgefunden. Gleichzeitig verschwindet im Laupner Ortsmuseum ein keltisches Schwert, und auf dem Mont-Vully wird ein ausgebrannter VW-Bus gefunden. Der neue Laupner Krimi, der heute herauskommt, verspricht einmal mehr viel Spannung.

Bereits der fünfte Fall

Vor genau zwei Jahren veröffentlichte Anita Flessenkämper mit «Neroberg» den vierten Laupner Krimi. Nun kommt mit «Der Eunuch und die Clowns» bereits der fünfte Kriminalroman von ihr heraus. Auch dieses Mal tappt der Rentner Ernst Minder in einen Fall, und wieder spielt dieser Krimi hauptsächlich im Stedtli. «Herr Minder ist ein Routinemensch und mag seine vertraute Umgebung», erklärt Flessenkämper. «Er muss jedoch aus seinem geliebten Haus ausziehen, weil dieses renoviert wird.» Dies führt dazu, dass der Rentner in eine Senioren-WG in Laupen zieht, wo auch sein guter Freund Eduard Wegener lebt. Weil ihr Mitbewohner Paul bald spurlos verschwindet, rasselt Minder in einen neuen Fall hinein. Denn kurzerhand beschliesst er mit seinen Kameraden aus der Senioren-WG, ihren vermissten Kollegen zu suchen. Die Suche führt Minder schliesslich bis in das Burgund, wo sich das komplizierte Geflecht an Verstrickungen, die dieser Fall bietet, allmählich auflöst.

Von den Kelten inspiriert

Im Roman geht es um viel Geschichtliches. So ist der 81-jährige Paul, der neue Mitbewohner von Minder, fasziniert von der keltischen Geschichte und vor allem von den Schätzen, die immer wieder gefunden werden. Zwangsläufig befasst sich auch Minder in diesem Fall mit keltischen Grabhügeln und frühgeschichtlichen Artefakten.

Diese Auseinandersetzung mit der vorchristlichen Geschichte im Roman kommt nicht von ungefähr. Denn auch die Autorin bekennt sich dazu, Bewunderin der Geschichte, insbesondere der lokalen Frühgeschichte, zu sein. «Ich war immer fasziniert von den Grabhügeln in Allenlüften und auf dem Mont-Vully. Auch die neusten Ausgrabungen, die Archäologen in Kallnach vorgenommen haben, habe ich mit grossem Interesse verfolgt.» Dass noch heute mit Metalldetektoren sehr vieles gefunden werde, beispielsweise an der Saane, habe sie zu diesem Kriminalroman inspiriert, verrät Flessenkämper. «Ich finde es faszinierend, wenn man bedenkt, dass vor Tausenden von Jahren diese Dinge einen Zweck für die hier wohnhaften Leute hatten und dass Archäologen Rückschlüsse auf das damalige Leben ziehen können.» Auch das neue Ortsmuseum in Laupen habe sie zu dieser neuen Geschichte inspiriert – zum Beispiel das Bronzeschwert, das dort zu finden ist.

Minder entwickelt sich weiter

Dass Minder auch seinen fünften Fall lösen könne, hänge vielleicht von seinem ruhigen Wesen ab. «Herr Minder ist eigentlich ein Aussenseiter. Er sieht vieles vom Rand aus, was ein Vorteil sein kann.» Manches entdecke er dadurch auch per vermeintlichem Zufall. Obwohl er ein Aussenseiter sei, zeige er Interesse an vielem.

Auch habe er sich sehr entwickelt in den letzten vier Fällen. «Ich lerne ihn auch immer besser kennen», sagt die Autorin mit einem Schmunzeln. «Trotz seines ruhigen Wesens hat er sich in letzter Zeit ein wenig geöffnet, und es kommen neue Seiten von ihm zum Vorschein.» Dies hätten ihr auch Kolleginnen und Kollegen versichert.

Als Flessenkämper vor rund zehn Jahren die Figur geschaffen hat, war es ihr wichtig, dass ihre Hauptfigur weder ein Polizist noch ein Privatdetektiv ist. Stattdessen habe sie eine Figur geschaffen, die etwas abseits der Laupner Gesellschaft stehe. «Zu seinem zurückhaltenden Wesen kommen jedoch einige extrovertierte Freunde, die die Geschichte ein wenig aufmischen.»

Im Burgund in den Ferien

So zieht es Minder in «Der Eunuch und die Clowns» bis in das Burgund. Dass das Burgund Schauplatz für diese Kriminalgeschichte ist, sei kein Zufall, verrät die Autorin. Sie und ihr Mann seien oft im Burgund in den Ferien, wo sie auch die ehemalige Keltensiedlung Bibracte gelegentlich besuchen. Schon lange habe sie diese Gegend in einen ihrer Krimis einfliessen lassen wollen, so Flessenkämper.

«Mein Mann fand schliesslich, dass es den Laupner Krimis gut täte, wenn die Geschichte nicht nur in Laupen stattfindet.» Schliesslich gebe es einige Gemeinsamkeiten, die das Burgund mit der hiesigen Gegend verbinde. So seien die Helvetier im ersten Jahrhundert vor Christus von ihrer befestigten Siedlung auf dem Wistenlacher Berg in das Burgund aufgebrochen. Dieser Zusammenhang ist Thema im Kriminalroman. Glücklicherweise können auch Minder und seine Kollegen die Verbindung herstellen, um den Fall zu lösen.

Information

Buchvernissage findet nicht statt

Nach «Achetringele» (2012), «Blidenknecht» (2014), «Sensegrab» (2016), «Neroberg» (2018) erscheint heute mit «Der Eunuch und die Clowns» der fünfte Laupner Krimi aus der Feder von Anita Flessenkämper. Aufgrund der Covid-19-Pandemie wird auf eine Buchvernissage verzichtet. Das Buch ist im Buchhandel, in einigen Geschäften in Laupen oder online erhältlich.

nj

Infos: www.laupenerkrimis.ch

«Herr Minder ist eigentlich ein Aussenseiter. Er sieht vieles vom Rand aus, was ein Vorteil sein kann.»

Anita Flessenkämper

Autorin

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