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Misery-Courtion verzeichnet ein «recht starkes Wachstum»

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Unweit von Freiburg und Avenches gelegen weist die Gemeinde Misery-Courtion ein Bevölkerungswachstum auf.
Corinne Aeberhard/a

Positiv ist die Legislaturbilanz von Misery-Courtion: Die Gemeinde zieht neue Bewohner an und hat die 2000er-Marke überschritten. Die finanzielle Lage ermöglicht grössere Investitionen. Und der Gemeinderat ist von Kontinuität geprägt.

In allen Belangen sei es eine gute Legislatur gewesen. So fällt die Bilanz des Gemeindepräsidenten von Misery-Courtion, Jean-Pierre Martinetti, aus. Eines der grösseren Projekte sei die Ortsplanungsrevision gewesen. Nach einer öffentlichen Auflage 2017 und einer Teilgenehmigung im Jahr 2019 befinde sich das Dossier derzeit beim Kanton in der Endphase. Der Syndic hofft, dass der Kanton die Ortsplanung von Misery-Courtion spätestens zum Ende dieser Legislatur genehmigen wird.

In den letzten fünf Jahren sei die Gemeinde um ungefähr 300 Bewohnerinnen und Bewohner gewachsen und habe die 2000er-Marke überschritten. Seit der Fusion 1997 habe die Bevölkerung um etwas mehr als 1000 Personen zugenommen. «Das ist ein recht starkes Wachstum», so Jean-Pierre Martinetti. Er erwartet, dass dieses Wachstum bald abflachen wird, weil nur noch eine begrenzte Fläche an freiem Bauland vorhanden ist.

Die kommunalen Infrastrukturen hätten in dieser Legislatur mit dieser Entwicklung Schritt halten können. Mit den TPF stehe der Gemeinderat in regelmässigem Kontakt, um das Angebot des öffentlichen Verkehrs an das Wachstum anzupassen, was in dieser Legislatur gelungen sei. Der Gemeindepräsident nennt den verstärkten Takt auf der Buslinie Freiburg–Misery–Avenches sowie die Verlängerung der Buslinie von Cournillens zum Bahnhof in Courtepin, deren Takt ebenfalls erhöht worden sei.

Der Steuersatz ist stabil

Finanziell stehe die Gemeinde Misery-Courtion gut da. Die Rechnungen der vergangenen Jahre schlossen mit Einnahmenüberschüssen. «Dies hat es uns ermöglicht, zusätzliche Abschreibungen vorzunehmen und bedeutende Investitionen zu genehmigen.» Er nennt als Beispiele den Anschluss von Misery an die ARA in Pensier sowie die Erneuerung des Trinkwasser- und Abwassernetzes und das Valtraloc-Projekt in Cormérod. Weiter weist der Syndic darauf hin, dass der Steuersatz seit der Fusion stabil geblieben sei.

Im Gemeinderat habe immer ein sehr gutes Einvernehmen geherrscht. Während dieser Legislatur gab es nur einen einzigen Abgang, und zwar aus beruflichen Gründen, sagt der Syndic, der nach 20 Jahren im Gemeinderat, davon zehn als Gemeindepräsident, sein Amt abgibt.

Nicht mehr zu neunt, sondern zu siebt im Gemeinderat

Die Liste auf den Wahlzetteln von Misery-Courtion ist in diesem Jahr kürzer als 2016. Um den Gemeinderat vollständig zu besetzen, braucht es nämlich nicht mehr neun Bürgerinnen und Bürger, sondern nur noch sieben. An einer Gemeindeversammlung im Herbst vergangenen Jahres hatte die Bevölkerung diese Verkleinerung der Gemeindeexekutive einstimmig befürwortet.

Sieben Personen – und damit genauso viele, wie Ämter zu besetzen sind – treten an auf der einzigen Liste «Entente communale». Von diesen Kandidatinnen und Kandidaten gehören sechs bereits heute dem Gemeinderat an. Es sind dies Pascal Baechler, seit 1996 im Gemeinderat, David Bongard, der 2011 in die Gemeindeexekutive gewählt wurde, Christophe Frossard, gewählt 2019, Jean-Yves Garreau, gehört dem Gemeinderat seit 2016 an, Sabine Haymoz, seit 2013 Mitglied des Gemeinderats und Alexandre Ratzé, erstmals 2006 gewählt.

Der heutige Syndic Jean-Pierre Martinetti, im Amt seit 2011 und im Gemeinderat seit 2001, verzichtet auf eine erneute Kandidatur. Auch Myriam Genoud (seit 2016) und Otto Schöb (seit 2011) treten nicht mehr an.
Neu für den Gemeinderat kandidiert Cindy Schneider, kaufmännische Angestellte, Jahrgang 1983.

Bereits bei den letzten Gemeinderatswahlen 2016 traten in Misery-Courtion auf einer einzigen Liste genauso viele Kandidierende an, wie Sitze zu vergeben waren. jmw

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