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Missbrauch des 1. August zur Hetze gegen «IV-Betrü

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Missbrauch des 1. August zur Hetze gegen «IV-Betrüger»

Dem SVP-Präsidenten Toni Brunner fällt nichts Besseres zum Nationalfeiertag ein, als die «IV-Betrüger», welche die Invalidenversicherung angeblich systematisch aushöhlen, an den Pranger zu stellen! Ich wehre mich dagegen, dass 300 000 IV-Rentnerinnen und -Rentner als Lügner und Profiteure bezeichnet werden. Ja – die IV hat mit Altlasten von fast 13 Milliarden Franken zu kämpfen. Diese können wir mit einen Ja zur IV-Zusatzfinanzierung am 27. September beheben, statt weiterhin darüber zu lamentieren. Eine leichte Anhebung der Mehrwertsteuer von 7,6 auf 8 Prozent während sieben Jahren ist zu verkraften und die gerechteste Lösung. Wenn ein Sozialwerk jedes Jahr seine Schulden um 1,4 Milliarden Franken wachsen sieht, muss ja wirklich etwas unternommen werden. Der erste Schritt im Sanierungsplan war die 5. IV-Revision, mit der die Regeln strikter wurden. Nun gilt es, die Altlasten mit der Zusatzfinanzierung zu beheben und die 6. IV-Revision weiter voranzubringen. Am wichtigsten scheint mir an der Vorlage vom 27. September, dass die AHV von der IV getrennt wird und die AHV-Bezüger nicht länger um ihre Rente bangen müssen. Wir müssen stets vor Augen haben, dass jeder von uns das Risiko trägt, eines Tages unverschuldet auf IV-Leistungen angewiesen zu sein. Dank der IV können wir trotz einer Behinderung ein Leben in Würde führen. Es muss zu unseren Prioritäten gehören, die Sozialwerke zu sichern!

Claudine Esseiva, Freiburg

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