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Missglückter Saisonauftakt

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Beim Vorbereitungsturnier «Challenge des Bains» hatte Floorball Freiburg überzeugen können, entsprechend gross war die Zuversicht, am Sonntag erfolgreich in die NLB-Meisterschaft starten zu können. Doch in Sarnen agierte das Team zu unkontrolliert, liess die Geduld vermissen und leistete sich zu viele indivi­duel­le Fehler, um punkten zu können.

Sarnens Powerplaystärke

Sarnen machte von Beginn weg Druck, und ohne seinen stark aufspielenden Goalie Stefan Krattinger wäre Freiburg früh in Rückstand geraten. Entgegen dem Spielverlauf gingen die Gäste aber in der 5. Spielminute in Führung, als Matthias Zürcher von der hervorragenden Vorbereitung von Damien Zufferey profitierte und nur noch einzuschieben brauchte.

In der 13. Minute nahm aber auch die Tormaschine der Obwaldner langsam Fahrt auf. Im Powerplay glich Sarnen durch Tatu Eronen aus. Und nur fünf Minuten später hatte der Finne mit einem Weitschuss zum 2:1 die Partie endgültig gedreht.

Nach einer weiteren hart gepfiffenen Strafe musste Freiburg kurz vor Drittelsende nochmals in Unterzahl spielen. Sarnen nutzte dies, um erneut seine Gefährlichkeit im Powerplay unter Beweis zu stellen und durch Robin Markström auf 3:1 zu erhöhen. Und es kam noch schlimmer: Wenige Sekunden später traf Markus ­Abegg gar zum 4:1.

Kurzer Hoffnungsschimmer

Die Freiburger stellten sich im Powerplay weniger geschickt an. Zu Beginn des zweiten Drittel konnten sie dreieinhalb Minuten in Überzahl agieren, drei Sekunden lang sogar in doppelter Überzahl, doch ein Treffer gelang ihnen nicht.

Bei Spielmitte hatte sich Freiburg wieder etwas gefasst und schaffte dank Toren von Michele Weibel (31.) und Olivier Müller (33.) den Anschluss zum 3:4. Sehenswert dabei das Tor von Weibel, der mit einem Rush über beinahe das ganze Feld mehrere Gegenspieler stehen liess und eiskalt einnetzte. Die Hoffnung auf einen Punktgewinn war zurück.

Weil Sarnen aber kurz nach dem Anschlusstreffer wieder auf zwei Tore davonzog, standen die Gäste im letzten Drittel weiter unter Druck. Sie waren gewillt, den Ausgleich zu schaffen, doch für einen kurzen Moment waren sie im eigenen Slot zu wenig präsent und mussten das 3:6 einstecken.

Danach agierten die Freiburger aggressiver und suchten schneller den Weg aufs Tor. Dabei wurde das Spiel jedoch hektisch und die Genauigkeit litt unter dem höheren Tempo. Sie erspielten sich mehrere Chancen, doch die Effizienz war an diesem Sonntag nicht die Stärke der Saanenstädter. Fünf Minuten vor Schluss erhöhten die Innerschweizer durch Doppeltorschütze Markström gar ­ auf 7:3.

In der 58. Minute verkürzte Freiburg nach einer gelungenen Freistossvariante durch Ivan Streit auf 7:4 heran. Die Gäste nahmen danach den Torhüter heraus und versuchten, mit sechs Feldspielern das Unmögliche noch möglich zu machen. Sie konnten aber zu wenig Druck aufbauen und mussten nach einem Ballverlust in der Mittelzone das 8:4 hinnehmen.

Steigerung muss her

Sarnen, das während des ganzen Spiels eine diszipliniertere Leistung und mehr Willen gezeigt hatte, hat sich den Sieg verdient. Freiburg hat nun eine Woche Zeit, um wieder zu seinem Spiel mit Ball zu finden, um dann gegen Pfannenstiel Egg im ersten Heimspiel der Saison die ersten Punkte einfahren zu können.

Gegen die Zürcher hatte Freiburg im Vorbereitungsturnier knapp gewonnen. Soll dies am Samstag erneut gelingen, braucht es im Vergleich zum Saisonauftakt eine deutliche Leistungssteigerung.daf

Telegramm

Sarnen – Freiburg 8:4 (4:1, 1:2, 3:1)

Dreifachhalle, Sarnen. – 257 Zuschauer. – SR: Rickenbacher/Siegenthaler. Tore: 5. M. Zürcher (D. Zufferey) 0:1. 13. Eronen (Abegg) 1:1. 16. Eronen (R. Pass) 2:1. 18. Markström (Eronen) 3:1. 19. Abegg (Schöni) 4:1. 31. Weibel (B. Aerschmann) 4:2. 33. O. Müller (Weibel) 4:3. 35. Höltschi (Liikanen) 5:3. 45. Boschung (Abegg) 6:3. 56. Markström (Liikanen) 7:3. 58. Streit (Stirnimann) 7:4. 60. Liikanen (von Wyl) 8:4. Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Sarnen, 2-mal 2 Minuten gegen Freiburg.

Nationalliga B. 1. Runde. Resultate: Langenthal Aarwangen – Davos-Klosters 4:9. Pfannenstiel Egg – March-Höfe Altendorf 6:7 n.V. Thurgau – Ticino Unihockey 8:7 n.P. UHC Grünenmatt – Basel Regio 2:8. Gordola – UHC Sarganserland 5:4.

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