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Mit anderen Kulturen im ökologischen Kibbutz

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Die katholische Pfarrei Murten nahm junge Erwachsene aus der Region Murten und Freiburg eine Woche in die Wüste Israels, zum interkulturellen Austausch mit jungen Iren und Israelis. Sie reiste in den tiefen Süden Israels in das Kibbutz Lotan, um dort mit Gleichaltrigen aus Israel und Irland eine Woche lang aus Sand und Erde ökologische Lehmbauten herzustellen und mehr zu erfahren über das Leben in der Wüste und die jüdische Kultur. Der Jugendaustausch Building Sustainable Communities ist ein Projekt zwischen Jugendgruppen aus Murten, Israel und Irland. Die Woche wurde von der CH-Stiftung in Solothurn und dem Euromed Youth Programme gefördert.

Die Jugendlichen standen mit der Sonne auf und putzten ihre Zähne unter freiem Himmel. Über die sieben Tage hinweg lernten sie durch Gruppenaktivitäten Charakteristiken und Facetten der eigenen und der anderen Kulturen kennen. So erkannten sie den Humor und die Herzlichkeit der Irländer, merkten jedoch bald, dass es in ihrem Alltag nicht immer so heiter zu und her geht. Das Lachen und laute Geschwätz der Israelis zauberte den Schweizer Jugendlichen jeden Tag ein Lächeln auf die Lippen. Am Holocaust-Memorial verschwand dieses Lächeln aber, und die schwere Geschichte Israels und der jüdischen Bevölkerung holten die Jugendlichen ein. So merkten sie, dass der Alltag in Israel nicht nur voller Gelächter ist, denn sie werden jeden Tag aufs Neue mit teils lebensbedrohlichen Themen konfrontiert.

Nebst den Kulturen lernte die Gruppe auch die Ressourcen der Natur besser zu nützen und diese ökologisch zu erhalten. Aus Wasser, Erde, Sand und Stroh formten die Jugendlichen mit den Händen den Schlamm, um Mauern und Bögen zu erstellen. Sie trennten all ihre Abfälle und lebten in selbst gebauten Schlammhütten.

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