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Mit dem Flüsterschlepper ökonomisch und fast geräuschlos in die Lüfte abheben

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Marc Kipfer

«Mit gutem Beispiel vorangehen» wollen Präsident Markus Gnägi und seine Freunde von der Segelfluggruppe Freiburg. Mit dem Kauf eines besonders leisen Schleppflugzeugs unternehmen sie etwas gegen den Fluglärm und versprechen sich daraus nicht zuletzt einen Imagegewinn für ihr Hobby.

Dies, obwohl die Segelfliegerei nicht annähernd so viel Lärm verursache wie andere Formen des Luftverkehrs, wie Gnägi am Freitag auf dem Flugplatz Bellechasse bei Sugiez betonte.

Nicht nur leise, sondern auch schnell

Die an der Flugzeugtaufe Anwesenden konnten sich bei einer kurzen Vorführung gleich selber überzeugen. Der neue Flüsterschlepper kam fast unbemerkt über die Startbahn angerollt, beschleunigte kurz und schon hob er sachte ab. Kein Lärm, nur ein angenehmes Surren begleitete den Schlepper und das Segelflugzeug hinter ihm in die Höhe.

Es ist bei weitem nicht nur die Lärmverminderung, mit welcher das neue Motorflugzeug bei Präsident Gnägi für Begeisterung sorgt. Um einen Segelflieger in die Luft zu bringen, etwa über den Chasseral, braucht der Flüsterschlepper nur halb so viel Treibstoff wie die ältere Maschine auf dem Flugplatz Bellechasse, eine «Piper» mit stolzen 38 Jahren auf dem Buckel. Der neue Flüsterschlepper fliegt mit 25 Litern pro Stunde nicht nur sparsamer, er gewinnt auch schneller an Höhe. «Den üblichen Schleppflug zum Chasseral bewältigte die Piper in 17 Minuten, das neue Flugzeug ist nach zwölf Minuten schon zurück», freut sich Gnägi.

Die Freude der rund siebzig Mitglieder der Segelfluggruppe Freiburg gilt nicht zuletzt dem neuen Komfort, den ihnen der Flüsterer während der Schleppphase beschert. Die Turbulenzen des Schleppflugzeugs, der sogenannte Downwash, wird unter dem Segelflugzeug hindurchgeleitet und schüttelt dieses beim Start weniger durch als hinter der Piper-Maschine.

Falls die Anschaffung des Flüsterschleppers überhaupt einen Wermutstropfen mitbringt, dann könnte dies der Kaufpreis von 240 000 Franken sein, den die Segelfluggruppe Freiburg aus der eigenen Kasse bezahlt hat. «Wir haben jahrelang für diesen Augenblick gespart», sagt Markus Gnägi.

Das Flugzeug muss sich selbst amortisieren

Seinen stolzen Preis soll der Flüsterschlepper nun Flug um Flug selber wieder amortisieren. Wer sich von ihm in Wolkennähe ziehen lässt, bezahlt Fr. 5.30 pro Minute. «Für den Start zu einem Segelflug bezahlt ein Pilot rund 70 Franken», rechnet Gnägi vor. An einem wirklich sonnigen Wochenende könne es auf dem Flugplatz Bellechasse immerhin bis zu 100 Starts geben.

Über die Lebensdauer weiss noch niemand Bescheid

Nicht sicher ist einzig, ob der Flüsterschlepper der Segelfluggruppe Freiburg ebenfalls mehrere Jahrzehnte zu Diensten stehen wird. «Über allfällige technische Probleme oder die durchschnittliche Lebensdauer weiss bei einem derart neuen Flugzeugtyp niemand Bescheid», sagt Gnägi und lächelt dabei zuversichtlich.

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