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Mit dem Lastenvelo einkaufen fahren

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Förderung des Langsamverkehrs gehört zu den erklärten Zielen der Stadt Freiburg. Der Gemeinderat unterstreicht dies nun mit einer weiteren konkreten Massnahme. Ab heute stehen der Bevölkerung sechs Lastenfahrräder zur Verfügung, mit denen Grosseinkäufe von bis zu 100 Kilogramm transportiert oder Spazierfahrten mit Kind unternommen werden können. Und das Ganze, ohne einen einzigen Schweisstropfen zu vergiessen.

Denn die Räder werden von einem Elektromotor mit einer Reichweite von 50  bis 60 Kilometern unterstützt. «Sie stellen eine konkrete Lösung für die heutigen Mobilitätsprobleme und eine echte Alternative zum Auto dar», warb gestern Jonas Schmid für das neue Angebot in Freiburg, das bereits in 40 Städten und Gemeinden der Schweiz existiert. Schmid ist Leiter der Mobilitätsakademie AG – einer Tochtergesellschaft des Touring Club Schweiz (TCS) –, die zusammen mit dem Förderfonds Engagement Migros den Einsatz von Lastenrädern ini­tiiert hat. Sie wurde 2008 als Ideenlabor gegründet.

Mobilitätsvorsteher Pierre-Olivier Nobs (CSP) betonte, dass die Lastenvelos keine Abgase produzieren, keinen Lärm machen und weniger Raum einnehmen als Autos. Darüber hinaus seien sie erst noch von wechselseitigem Nutzen. Denn die sechs Fahrräder sind bei sechs Geschäften in verschiedenen Quartieren stationiert, die als sogenannte Hosts dienen.

Das heisst, dort können die Räder abgeholt und wieder zurückgebracht werden. Der Vorteil für die Hosts: Sie können Kundschaft generieren und die Räder, wenn sie frei sind, umsonst nutzen. Für die Idee gewonnen werden konnten die Post im Burg-, die Bäckerei L’Ecureuil im Au-, das Restaurant L’Unique Tartare im Beauregard-, TC-Training im Jura- und das Cyclo Café im Perollesquartier sowie die Bäckerei Suard beim Bahnhofplatz.

Nebst dem Kriterium, dass die Standorte zentral liegen sollen, war es der Stadt ein Anliegen, jene Quartiere zu berücksichtigen, in denen es noch keine Veloverleihstationen von Publibike gibt, wie Jean-Charles Bossens, Dienstchef des Amts für Verkehr, auf Nachfrage erläuterte. Auf der anderen Seite der Zähringerbrücke gebe es darum keinen Carvelo2go-Standort, denn dort bestehe bereits ein Veloverleih beim Heitera-Parkplatz, der laut Bossens im Übrigen nicht gut laufe.

Sponsoren der Lastenräder sind die Post, der TCS Freiburg, der Verein Minergie und die Stadt, die zwei Velos mit 25 000 Franken mitfinanziert.

Zahlen und Fakten

Kostenpunkt: 0 bis 2 Franken pro Stunde

Das Angebot Carvelo2go funktioniert ähnlich wie Mobility Carsharing: Auf der Website carvelo2go.ch oder mit der Carvelo2go-App können der Nutzer und die Nutzerin in Erfahrung bringen, welches Carvelo in der Nähe verfügbar ist. Dann wählt er oder sie das gewünschte Rad aus. Es kann stunden- oder tageweise reserviert werden. Beim jeweili­- gen Host wird es unter Vorweisen eines Ausweises abgeholt und am gleichen Ort wieder zurückgebracht. Buchungsgebühr: 5 Franken; Stundentarif tagsüber (8–22  Uhr) 2 Franken; nachts (22–8  Uhr) gratis. Mit einem Carvelo2go-Abo bezahlen die Nutzer den halben Preis. Das Abo kostet 90 Franken.

rsa

 

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