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Mit dem Pendelbus ans Feldschiessen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Schützenfest 2000 in St. Silvester mit vielen Besonderheiten

Während der Festtage sind etwa 620 freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz – zu Spitzenzeiten arbeiten an die 220 Leute. Zum guten Gelingen tragen sämtliche Vereine von St. Sil-
vester und Umgebung bei. Dank der Unterstützung von grosszügigen Sponsoren konnte auch der finanzielle Aufwand dieses Grossanlasses im Rahmen gehalten werden.

Stündliche Abfahrten
von jeder Sensler Gemeinde aus

Die Idee eines Pendelbusses ist tatsächlich so einfach und gut, dass man sich direkt fragen kann, warum sie bis jetzt noch von keiner Schützengesellschaft aufgegriffen wurde!

Gegen eine Gebühr von fünf Franken für Hin- und Rückfahrt kann diese Transportmöglichkeit von Schützen und Besuchern in Anspruch genommen werden. In jeder Sensler Gemeinde gibt es eine Haltestelle, die stündlich einmal bedient wird. Die Fahrt zum und vom Festplatz in St. Silvester wurde dazu in zwei Routen unterteilt, so dass immer vier Busse mit 50 Plätzen im Einsatz sind. Die eine Route führt von Überstorf nach Flamatt, Wünnewil, Bösingen, Düdingen, Tafers, St. Ursen, Rechthalten und Giffers nach St. Silvester. Die zweite Strecke startet in Schmitten, geht nach Heitenried, St. Antoni, Tafers, Alterswil, Brünisried, Zumholz, Plaffeien, Plasselb und von dort nach St. Silvester. Die genauen Abfahrtszeiten der beiden Routen sind an den Bushaltestellen angeschlagen (siehe auch separater Plan auf dieser Seite).

Heim-Transport bis spätabends

Am ersten Festtag, am Freitag, 26. Mai 2000, findet um 14 Uhr die erste Abfahrt ab Überstorf statt, abends wird die Hinfahrt bis 21 Uhr auf diese Weise gewährleistet. Am zweiten und dritten Festtag, dem Samstag, 27. Mai, und Sonntag, 28. Mai 2000, fahren die Busse ab morgens 6 Uhr zum Schiessplatz. Die letzte Fahrt dorthin findet um 21 Uhr (samstags) bzw. 17 Uhr (sonntags) statt.

Das gleiche Prinzip gilt für die Rückfahrten, die für Samstag und Sonntag organisiert wurden. Am Samstag besteht die Möglichkeit, sich ab 7 Uhr bis spätestens 3 Uhr morgens zurück an den Wohnort fahren zu lassen; am Sonntag ist der Pendelbus von 7 bis 23 Uhr in Betrieb.
«Wir wollen ein Fest für den ganzen Bezirk, für Gross und Klein veranstalten», erklärte OK-Präsident Gilbert Boschung. Man hofft, dass möglichst viele Besucher von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, dass vielleicht auch ganze Familien ihr Auto zuhause stehen lassen und den Pendelbus benutzen. Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist die Benützung kostenlos. Möglich ist natürlich auch, mit dem Auto an einem Tag zu kommen, abends mit dem Bus heimzufahren und das eigene Fahrzeug am nächsten Tag wieder zu holen.

Standblatt bequem im Bus lösen

Für die Schützinnen und Schützen, die den Pendelbus benutzen, ergibt sich noch ein weiterer Vorteil. Es besteht nämlich die Möglichkeit, bereits auf der Fahrt ins Oberland das Standblatt zu lösen. So müssen sie in St. Silvester nur noch an einem speziellen Schalter die Bestätigung abholen, damit Wartefristen umgangen werden können.

Die Organisatoren des Feldschiessens in St. Silvester sind aber noch einen Schritt weiter gegangen und haben zusätzlich die Organisation Nez Rouge ins Spiel gebracht. Bereits vor zwei Jahren hat sich diese Einrichtung am damaligen Feldschiessen bewährt. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer von Nez Rouge stehen denjenigen zur Verfügung, die mit dem Auto ans Fest gefahren sind und sich am Ende der Feier nicht mehr selbst ans Steuer setzen können oder wollen.
Gegen ein (freiwilliges) Entgelt werden Fahrer und Auto von Drittpersonen heimchauffiert. Der Erlös aus dieser Aktion ist für krebskranke Kinder gedacht. Der Pendelbus-Betrieb und Nez Rouge ergänzen sich, damit sich der Gast an diesem Grossanlass wohl fühlt. Zu diesem Wohlgefühl können sicher auch die weiteren Angebote des Feldschiessens 2000 beitragen. So wird eine Gewehr- und Gepäck-Garderobe organisiert. Dort werden die Sachen der Schützinnen und Schützen gegen eine kleine Gebühr sicher verwahrt und müssen nicht ins Festgelände mitgeschleppt werden. Da man ein Fest für Jung und Alt und vor allem auch für die ganz Jungen veranstalten will, wird auch ein Spielplatz betrieben.
Am Feldschiessen ist ausserdem ein 24-stündiger Einsatz von Samaritern organisiert. Ein genereller Sicherheitsdienst ist zudem für Ordnung besorgt. Selbstverständlich haben die Organisatoren auch dafür vorgesorgt, dass die Blei-Entsorgung, wie sie von den kantonalen Ämtern vorgeschrieben wird, funktioniert. Bereits vor einigen Tagen sind rund 100 sogenannter Bigbags gefüllt und an Ort gebracht worden. Nach dem Schiessen werden die Geschosse mit Magneten herausgesiebt und entsorgt.

Ein Anreiz für mehr Teilnehmer

In den letzten Jahren ist die Zahl der Teilnehmer am Feldschiessen langsam, aber stetig zurückgegangen. Im letzten Jahr zählte man noch 2614 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Schützengesellschaft St. Silvester, die nach 1964 und 1982 bereits zum dritten Mal das Schützenfest organisiert, hat sich deshalb noch eine Besonderheit einfallen lassen. Unter allen teilnehmenden Schützen werden ein Motorroller sowie andere attraktive Preise verlost. Damit hofft man, einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, damit die Teilnehmerkurve in der Statistik wieder einmal nach oben zeigt. Bewusst wurde auch darauf geachtet, dass die Eintrittspreise zum Feldschiessen moderat bleiben. So ist der einerseits der Eintritt am Vorschiessen (Freitag/Samstag) kostenlos, andererseits erhält derjenige, der am Hauptschiessen tagsüber für zwei Franken das Bändchen löst, abends (Freitag/Samstag) gratis Zutritt zum Festgelände.

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