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Mit dem Segway durch Freiburg flitzen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Müde Beine, brennende Fusssohlen und Achselschweiss ade. Freiburg Tourismus und Region bietet neu Stadtbesichtigungstouren auf sogenannten Segways an. Das sind diese Hightech-Elektrofahrzeuge mit zwei Rädern und Lenkstangen, denen man in touristischen Städten öfters begegnet. Neu wird das auch in der Stadt Freiburg der Fall sein. Durchgeführt werden die Touren von der Firma Mobileo (siehe auch Kasten).

«Für uns ist es eine Win-Win-Situation», sagte Tourismusdirektor Cédric Clément gestern vor den Medien. «Mobileo kann seine Standorte erweitern, und wir profitieren von einem pfannenfertigen Produkt.» Das Konzept sieht zwei Touren vor: eine klassische, bei der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwei Stunden durch die Altstadt cruisen, und eine Minitour, die eine Stunde dauert. Beide Touren führen sowohl durch die Unterstadt als auch ins Burgquartier. «Der Vorteil von Segways ist, dass mit ihnen Distanzen bis zu 40 Kilometern und problemlos auch Steigungen bewältigt werden können», warb der Geschäftsführer von Mobileo, Thomas Stauffer.

Von dem durften sich auch die Medien überzeugen. Bilanz: Segwayfahren, das paradoxerweise auf den ersten Blick wenig dynamisch wirkt, weil der Nutzer eigentlich auf einem fahrenden Boden steht, macht richtig Spass.

Dafür sorgen auch die Tourguides mit einem dreissigminütigen Fahr- und Sicherheitstraining vor Tourbeginn. «Um das Gefährt in Gang zu setzen und um zu beschleunigen, lehnen Sie nach vorne, um rückwärts zu fahren, nach hinten», erklärt François Schluchter, der seit acht Jahren Touristinnen und Touristen mit dem Segway durch Schweizer Städte führt. «Wollen Sie bremsen, ziehen Sie den Lenker nach hinten. Wenn dieser nach rechts oder links geneigt wird, steuert der Segway in die gewünschte Richtung.» Das Fahrzeug verfügt also weder über Gaspedal noch Bremse und wird einzig über die Körperhaltung gesteuert. Was einfach klingt, ist auch einfach. Hat man einmal das Gleichgewicht gefunden, den Handbremsreflex und das spontane Absteigen, das wir vom Fahrradfahren her kennen, abgelegt, verschwindet das anfänglich unsichere, wacklige Gefühl nach und nach. Sodann kann es losgehen, mit bis zu 20 Sachen durch Freiburg.

Mit dem neuen Segway-Angebot soll ein breites Publikum angesprochen werden. Das heisst sowohl Einzelpersonen wie auch Gruppen, Einheimische genauso wie Touristen. «Segway ist eine Möglichkeit, auf spielerische Weise die Stadt neu oder wieder zu entdecken», sagte Cédric Clément. Er betonte aber auch: «Es ist ein zusätzliches Angebot und ersetzt unsere klassischen Stadtführungen nicht.»

Ab diesem Monat bietet Freiburg Tourismus und Region zusammen mit Mobileo jeden zweiten Sonntag um 14 Uhr sowie ab Juni bis August jeden zweiten Donnerstag um 18.30 Uhr die klassische Tour «Die Brücken von Freiburg» als öffentliche Tour an. Sie findet ab mindestens vier Teilnehmern statt, maximal können zwölf Personen teilnehmen, und startet bei der Oberen Matte. Touren für Gruppen oder Firmenevents werden auf Anfrage durchgeführt.

Segway dürfen Jugendliche ab 14 Jahren fahren, ab 16 Jahren ohne Fahrausweis, davor mit dem Töfflipermis. Nach oben gibt es keine Altersbeschränkung.

Zahlen und Fakten

Führender Anbieter von Segway-Touren

Mobileo mit Sitz in Unterseen/Interlaken ist 2012 aus der Segway Schweiz motion tools GmbH hervorgegangen. Während Letztere nur noch für den Vertrieb von Segways zuständig ist, ist Mobileo als eigenständige Firma im Tourengeschäft tätig. Sie ist mit 200 Fahrzeugen und 80 Guides schweizweit der grösste Segway-Anbieter. Geschäftsführer ist Thomas Stauffer. Mobileo führt bereits Touren in Basel, Bern, Interlaken, Lausanne, Luzern, Murten und Zürich durch. Neu wird das Unternehmen auch in Biel, Engelberg, Thun, Zug und Freiburg präsent sein. Der Segway ist eine 2001 in den USA entwickelte neue Art von Elektro-Roller mit zwei Rädern auf einer Achse.

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