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Mit dem Velo unterwegs zur Arbeit

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: lukas schwab

«Ich habe mir schon lange vorgenommen, öfter mit dem Velo zur Arbeit zu fahren», erklärt Pio Brönnimann, Verwaltungsratspräsident der Firma Weiss und Appetito. Trotzdem habe er immer wieder Ausreden gefunden, weiterhin das Auto zu benützen. Doch damit ist nun Schluss: Gemeinsam mit 19 Mitarbeitern macht der Verwaltungsratspräsident ab heute bei der Aktion «bike to work» von Pro Velo Schweiz mit (siehe Kasten). «Das Ziel ist, das alle Teilnehmer im Juni mindestens an der Hälfte ihrer Arbeitstage mit dem Velo zur Arbeit fahren», erklärt Tamara Schlumpf, Leiterin des Marketings von Weiss und Appetito und Koordinatorin der Velo-Aktion.

Nicht nur Kurzstrecken

Der Grossteil der Teilnehmer bei Weiss und Appetito in Kerzers wohnt in der Nähe des Arbeitsplatzes und hat eher kurze Anfahrtswege. Es gibt aber auch Ausnahmen: Der Südafrikaner Xavier Scheepers wohnt im bernischen Bremgarten, das rund 20 Kilometer von seinem Arbeitsplatz entfernt liegt. «Ich bin optimistisch, dass ich es schaffe», erklärt er lachend. Als ehemaliger südafrikanischer Mountainbike-Champion scheint er jedenfalls bestens darauf vorbereitet zu sein.

Eine ähnliche Strecke hat Andrea Henzi, die in Bellerive wohnt, zu bewältigen. Im Gegensatz zu ihrem Arbeitskollegen ist sie allerdings keine Radsportlerin. «Ich rechne mit etwa einer Stunde pro Weg», erklärt die junge Frau. In ihrer Teilnahme sieht sie darum vor allem auch eine sportliche Herausforderung. «Vorher wäre ich nie auf die Idee gekommen, den Weg mit dem Velo zu machen.»

Spass und Teamgeist

Pio Brönnimann erhofft sich von der Aktion auch eine längerfristige Wirkung: «Die Aktion kann ein Anstoss sein, das Velo auch nach ihrem Ablauf weiter zu nutzen.» Zudem sei «bike to work» ein guter Team-event, bei dem die Mitarbeiter gemeinsam etwas erreichen wollen.

«Die Vorfreude ist bei allen gross», erklärt Koordinatorin Tamara Schlumpf. Selbst jene Mitarbeiter, die nicht teilnehmen, seien interessiert, und das Ganze sei ein witziges Gesprächsthema. «Die Aktion sorgt bei den Mitarbeitern für viel Spass und gute Stimmung», sind sich Brönnimann und Schlumpf einig.

Spital Merlach radelt mit

Bereits zum zweiten Mal macht das Freiburger Spital Meyriez-Murten bei «bike to work» mit. «Wir haben im vergangenen Jahr positive Erfahrungen gemacht», erklärt Alexander Wiese von der Personalkommission, der die Aktion im Spital koordiniert. Laut Wiese werden sich acht Vierer-Teams und damit rund 40 Prozent der Belegschaft an der Aktion beteiligen. Dass es nicht mehr seien, lasse sich hauptsächlich auf die teilweise langen Arbeitswege und das Alter des Personals zurückführen. «Zudem ist bei Spätschichten die Heimfahrt mit dem Velo kaum möglich», so Wiese.

«Der gesundheitliche Aspekt der Aktion passt natürlich zu unserer Tätigkeit im Gesundheitssektor», sagt Wiese. Als Spital nehme man hier sicherlich eine gewisse Vorbildfunktion ein. Daneben ist ihm aber auch der ökologische Aspekt und das Gemeinschaftsgefühl wichtig. «Viele Teams sind abteilungsübergreifend zusammengestellt, was den hausinternen Zusammenhalt fördert», so Wiese. Zudem sei die Aktion eine Abwechslung zum Arbeitsalltag und mache vor allem viel Spass.

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