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Mit dem Wasalauf vor Augen

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Autor: frank stettler

«Ich habe nicht gezählt, wie oft ich schon Freiburger Meister geworden bin. Deshalb weiss ich auch nicht, der wievielte Titel es ist», sagt Dominik Cottier, der im Jahr 2010 erstmals die Greyerzer Langlauf-Woche gewonnen hatte. «Was ich aber weiss, ist, dass ich mehr Westschweizer als Freiburger Meistertitel geholt habe.»

Dominik Cottier war im Rennen über 15 Kilometer eine Klasse für sich. In dem im klassischen Stil und mit Einzelstart ausgetragenen Lauf distanzierte der Fanger in 41:41 Minuten den zweitplatzierten Beat Trachsel um über eine halbe Minute. «Weil ich keinen Konkurrenten gesehen habe, konnte ich mich nicht orientieren. Aber der Vorsprung ist schon relativ deutlich.» Die Kälte mit Minus-Temperaturen im zweistelligen Bereich verursachte Cottier während des Rennens keine Probleme. «Anders sah es vor dem Start und im Ziel aus.»

Zeit und Rang sekundär

In diesem Winter hat Dominik Cottier sein Trainingsvolumen erhöht. «Ich gehe zwei- bis dreimal die Woche auf die Ski, je nach Wetter und Arbeit.» Grund für den Trainingseifer ist eine Premiere: «Am 4. März werde ich zum ersten Mal am Wasalauf teilnehmen», so Cottier. An der grössten Skilanglaufveranstaltung Skandinaviens nehmen jedes Jahr 18 000 Athleten teil. Zwischen den Orten Sälen und Mora in der schwedischen Landschaft Dalarna gilt es, 90 Kilometer zu bewältigen. «Zuletzt habe ich mehrmals an der Patrouille des Glaciers teilgenommen. In diesem Jahr werde ich nicht dabei sein. Stattdessen gehe ich an den Wasalauf, bevor ich gar nichts mehr wert bin», sagt Cottier schmunzelnd. Zeit und Rang sind für den Freiburger im hohen Norden sekundär. «Ich will den Lauf einfach nur geniessen.»

Grandjean nicht am Start

In Abwesenheit des aktuellen Leaders im Freiburger Cup und des Siegers der Greyerzer Langlaufwoche 2011, Frédéric Grandjean, sicherte sich Beat Trachsel die Silbermedaille dieser Freiburger Meisterschaften. Der jüngere Bruder von Weltcup-Läuferin Doris Trachsel distanzierte in 42:14 Minuten den drittplatzierten Christian Charrière (Gumefens) um 18 Sekunden.

Der Plasselber Sven Egger sowie der Fanger Sebastian Rauber schafften es als Siebter beziehungsweise Neunter noch in die Top-10 dieser kantonalen Meisterschaften.

Donzallaz überlegen

Nie in Gefahr war der Sieg von Nicole Donzallaz (Grattavache-Le Crêt) im Rennen der Frauen über 7,5 Kilometer. Die Leaderin im Freiburger Cup lief die Strecke in 23:01 Minuten und verwies Natacha Mooser (Im Fang) mit eineinhalb Minuten Vorsprung auf den zweiten Rang. Bronze ging an Fabienne Clément (Romont).

In den Nachwuchs-Kategorien dominierten die Deutschfreiburger. Björn Egger aus Plasselb trug den Sieg davon, neue Juniorinnen-Meisterin ist Tanja Rauber (Im Fang).

Dominik Cottier (l.) distanzierte Beat Trachsel über die 15 Kilometer um über eine halbe Minute.Bilder Vincent Murith

Staffel: Romont lässt dem SC Plasselb keine Chance

Der Glisse Club Romont distanzierte die Konkurrenz im Rennen um die Freiburger Staffel-Meisterschaft (4-mal 7,5 Kilometer) klar. Das Quartett Jean-Philippe Scaiola, Philippe Vullioud, Antoine Vullioud und Olivier Deschenaux lief in der Zeit von 1:12,43 Stunden ins Ziel. Dem hatte das zweitplatzierte Team von Plasselb I mit Beat Trachsel, Anton Egger, Björn Egger sowie Sven Egger nichts entgegenzusetzen. Die Deutschfreiburger verloren auf die Equipe aus Romont nicht weniger als 2:57 Minuten. Hinter Grattavache klassierte sich Im Fang I (Ivan Buchs, Damian Cottier, Yannick Romagnoli, Sebastian Rauber) auf dem undankbaren vierten Rang.

Im Staffel-Rennen der Frauen (3-mal 5 Kilometer) war mit Im Fang nur ein Team am Start. Tanja Rauber, Mylène Schuwey und Gabriela Pürro benötigten für die Strecke 47:26 Minuten.

In der Kategorie JO der Knaben/Mixed ging der Titel an Plasselb I mit Sven Mauron, Lars Mauron und Céline Pürro. Bei den Mädchen wurde das Team Im Fang Zweiter.fs

«Ich gehe an den Wasalauf, bevor ich gar nichts mehr wert bin.»

Autor: Dominik Cottier

Autor: Langläufer

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