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Mit den hellsten Köpfen der Cyber Security

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Jewgeni Kas­persky nutzt kein Smartphone und ist kein Anhänger smarter Technologien. Er gehört zu den 125 reichsten Rus­sen, lebt aber relativ zurückgezogen. Sein Sohn wurde vor acht Jahren entführt, nachdem er seine Wohnadresse über ein soziales Netzwerk im Internet preisgegeben hatte.

Bekannt ist der 53-jährige Jewgeni Kaspersky aber vor allem als Computerviren-Experte sowie als Gründer und CEO des IT-Sicherheitsunternehmens Kaspersky Lab. Er reist um die Welt, spricht an Konferenzen und Messen und nimmt an hochrangigen Treffen und Konferenzen teil. Nächsten Mittwoch tritt er am Eröffnungstag der Swiss Cyber Security Days im Forum Freiburg auf. Er spricht zum Thema «Von der Cybersicherheit zur Cyber-Immunität».

Beziehungen und Glück

Kaspersky ist der eigentliche Stargast dieser Veranstaltung. Es ist der erste Anlass dieser Art in der Schweiz, der sich nicht nur an Experten, sondern auch an ein breites Publikum wendet. Entsprechend gross ist das Angebot am 27. und 28. Februar.

100 Aussteller, 75 Stände und rund 60 Vorträge warten auf die Besucher. Auch Round ­Tables mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik finden statt. Das Budget der Veranstaltung beträgt rund eine Million Franken. Am teuersten sind die internationalen Gastredner sowie die technische Aufrüstung für den High-Tech-Event. Das Budget wird zu 60 Prozent durch Sponsoren sowie zu je 20  Prozent durch Standmieten und Eintritte abgedeckt.

«Dass wir Kaspersky gewinnen konnten, verdanken wir unserem Programmdirektor Nicolas Mayencourt», sagt Béat Kunz, Direktor der Swiss Cyber Security Days. «Er hat die nötigen Schritte veranlasst, daneben haben wir aber sicher auch Glück gehabt.» Kaspersky sei an der Schweiz interessiert, weil sein Unternehmen hier Ableger hat. 600 Sitzplätze gibt es für den Auftritt Kasperskys, einige wenige sind gemäss Kunz noch verfügbar.

Neben Kaspersky treten weitere internationale Redner auf, die vor allem den Fachleuten ein Begriff sind. Dazu gehören der Südamerikaner und Smart-City-Cybersecurity-Pionier Cesar Cerrudo, der Finne Mikko Hyppönen als renommierter Forscher auf dem Gebiet der Cyberkriminalität sowie die Amerikaner Charlie Miller und Chris Valasek und der Südamerikaner Claudio Caracciolo, alles Spezialisten im Bereich des Car Hacking und der Car Security, wie die Veranstalter mitteilen. Zudem wird der Hacking-Spezialist Nicolas Mayencourt eine detaillierte Cyber-Bedrohungslage in einem Staat oder einer Region aufzeigen.

Made in Freiburg

Die Swiss Cyber Security Days sind ein eigentliches Freiburger Produkt. Initiant ist Béat Kunz, ehemaliger Direktor des Forums Freiburg und heutiger Chef einer Event- und Ausstellungsorganisation. Mit von der Partie sind der Kommunikationsberater Philippe Crausaz, Vincent Bifrare, Chef einer Agentur für digitale Medien, sowie Jacques Boschung, Infrastruktur-Chef bei den SBB. «Die beiden Pole für Cyber Security in der Schweiz sind Zürich und Genf. Wir wählten bewusst einen Standort zwischen diesen beiden Polen, um die ganze Schweiz anzusprechen», sagt Kunz. Anfangs seien die Initianten etwas belächelt worden, doch die positiven Rückmeldungen hätten ihre Vision bestätigt.

Gerade im digitalen Bereich existiere in der Schweiz eine Art Röstigraben, so Kunz. In der Deutsch- und in der Welschschweiz würden beispielsweise tendenziell unterschiedliche Antivirus-Programme verwendet.

Nun sei die Freiburger Veranstaltung auf Anhieb die grösste ihrer Art in der Schweiz, betont Kunz. Konferenzen etwa an der ETH Zürich hätten maximal 800 Besucher angelockt, die Swiss Cyber Security Days seien aber auf bestem Weg, das gesteckte Ziel von 2000 Besuchern zu erreichen. Auch vom Medienaufkommen her sei es die grösste Fachmesse bisher im Forum, glaubt Kunz. 50 Medien hätten sich für den Anlass akkreditiert, darunter auch Fachpresse aus dem Ausland.

Für den Direktor des Events sendet Freiburg aber auch eine Botschaft als digitaler Standort aus: «Freiburg hat 10 bis 15 bedeutende Firmen im Bereich Cyber Security. Zudem ist die Freiburger Regierung mit ihrem E-Government-Programm schweizweit ein Vorreiter.» Schliesslich ist der Event in den Augen von Kunz touristisch für die Region wichtig. Er bringe viele Übernachtungen und verhelfe dem Messekomplex Forum zu ei­nem neuen Anlass, der in Zukunft jährlich in Freiburg stattfinden soll.

www.swisscybersecuritydays.ch

Programm

Darkweb, Krypto- Märkte, Luftfahrt

Die Swiss Cyber Security Days beginnen am Mittwoch, 27. Februar, um 9.15 Uhr mit einem Vortrag über die Strategie und die Mittel der Schweiz angesichts von Cyberrisiken sowie über den Aktionsplan zur Cyberabwehr des VBS. Anschliessend folgen zwei Vorträge über das Hacken der Smart City und von Gesundheitsdaten. Jewgeni Kaspersky spricht um 13.45 Uhr. Nach einem Referat über den Schweizer Cyberspace endet Tag eins mit einer Podiumsdiskussion. Am Donnerstag, 28. Februar, spricht zuerst Mikko Hyppönen über die Zukunft des Web, danach folgt ein Vortrag über das Darkweb und die Krypto-Märkte. Cybersicherheit wird anschliessend aus Sicht der Strafverfolgung sowie der künftigen Luftfahrt be­leuchtet.

uh

 

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